BVB belohnt sich in Lissabon nicht

Borussia Dortmund reiste ohne Mario Götze zum Champions League-Achtelfinale nach Lissabon. Götze sei weiterhin nicht fit und laboriert an muskulären Problemen hieß es vor der Partie. Das Spiel wurde eigentlich nur von einer Mannschaft bestimmt: Der Borussia aus Dortmund. Doch, die Borussen unterlagen den Portugiesen am Ende trotzdem mit 1:0, wobei ein Spieler der Schwarz-Gelben am Ende eine ganz traurige Rolle einnehmen sollte.

Benfica Lissabon legte vor eigenem Publikum – das Stadion war nicht ausverkauft – überfallartig los und ließ der Borussia in den ersten Minuten kaum Luft zum atmen. Die Portugiesen pressten gut und auch die Zuschauer, die vor dem Anpfiff eine tolle Choreographie boten, waren von Beginn an voll da. Der BVB brauchte einige Zeit, um das Spiel zu beruhigen und hatte mit der eigenen Dreierkette um Bartra, Sokratis und Piszszcek zunächst ein paar Probleme. Mit zunehmender Spielzeit brachten die Gäste das Spiel aber immer mehr unter ihre Kontrolle und dominierten die Partie fortan. Der BVB kam zu guten Chancen, die größte hatte dabei Pierre-Emerick Aubameyang, der von Ousmane Dembélé ideal in Szene gesetzt wurde, aber völlig freistehend vor Keeper Ederson über das Tor der Gastgeber schoss (10.). Als Ederson beim Herauslaufen zur linken Strafraumkante in der 40. Minute Dembélé völlig ummähte, hätte es eigentlich Elfmeter für die Dortmunder geben müssen, doch der zu erwartende Pfiff blieb aus.

Kurz nach Wiederanpfiff überraschte Lissabon die Borussia erneut mit einem starken Pressing, ein Ballverlust von Marco Reus an der Mittellinie sollte zu einer Ecke für Benfica führen, bei der Kostas Mitroglou plötzlich völlig frei vor Roman Bürki auftauchte und den Ball zur 1:0 Führung über die Linie schob (48.). Es war die einzige große Chance für Lissabon und auch im weiteren Verlauf gaben die Hausherren keinen Schuss mehr auf das Tor der Borussen ab.

Borussia Dortmund steckte nun aber nicht auf, spielte weiter nach vorne, brachte die Partie wieder unter Kontrolle und so zeigte sich dasselbe Bild, wie im gesamten Spielverlauf. Pierre-Emerick Aubameyang hatte das Tor immer wieder auf dem Fuß, vergab in der 58. Minute aber sogar einen Elfmeter, den er lapidar in die Mitte schoss. Leichte Beute für Ederson. In der 62. Minute war dann Schluss für den Gabuner, für ihn kam André Schürrle in die Partie, doch auch er konnte dem Spiel keine neuen Impulse verleihen. Unter dem Strich fragt man sich, wie der BVB dieses Spiel überhaupt verlieren konnte.

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