TSV 1860 steigt in die dritte Liga ab

Nach dem 1:1 im Hinspiel musste sich der TSV 1860 München vor heimischer Kulisse Jahn Regensburg mit 2:0 geschlagen geben. Damit ist klar: Der TSV 1860 München spielt im kommenden Jahr in der dritten Liga, während Regensburg nun zweitklassig spielt. Infolge des Abstieges gab es auch direkt nach dem Spiel schon einige Personalentscheidungen bei den Münchenern. In Regensburg hingegen kennt der Jubel keine Grenzen.

Schon von Beginn an zeigte sich, dass Regensburg an diesem Tag deutlich mutiger agieren sollte. Im Grunde war die Partie so ein Spiegelbild der letzten Jahre des TSV, denn es stimmte schlichtweg vorne und hinten nicht. Ihren Unmut darüber äußerten auch die Fans in der Arena, weshalb die Begegnung auch für einige Minuten unterbrochen werden musste, als einige Anhänger in ihrer Wut Sitzschalen aus der Verankerung rissen und versuchten auf das Spielfeld zu gelangen.

Der Abstieg dürfte nun wohl die Quittung sein, für all das, was in der Vergangenheit schief gelaufen ist. Personell hat der Abstieg extreme Folgen, denn viele der Spieler besitzen keinen Vertrag für Liga Drei und so wird es wohl einen kompletten Umbruch bei den Münchenern geben. Michael Liendl sprach nach der Partie von einer „Katastrophe“. Münchens Trainer Pereira befand nach dem Spiel: „Ich habe alles gemacht, was ich machen konnte“. Der 48-jährige wird den Klub verlassend und in der neuen Saison nicht mehr an der Seitenlinie stehen. Geschäftsführer Ian Ayre wird den Klub ebenfalls verlassen, die Ziele seien zu unterschiedlich, gab Ayre bekannt, der vom FC Liverpool nach München gewechselt war.

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