Arcor läd 1000000. Kunden ein
geschrieben von Markus | in Hertha BSC, Werbepartner, aufreisser | am 12. 09. 2005
Arcor, Hauptsponsor der Hertha BSC, konnte nun den 1.000.000 Kunden begrüssen. Herr Thomas Schauer aus Berlin ist der Glückliche, der nun nicht nur mit 999.999 anderen kostenlos telefonieren kann, sondern als kleines Dankeschön wurde Herr Schauer von Arcor ins Berliner Olympiastadion eingeladen.
Dort bekam die Familie des neuen (und natürlich zufriedenden) Arcor Kunden eine Führung über das gesamte Gelände des Olympiastadions inklusive einer Besichtigung der Kabinen. Herr Schauer, grosser Fan von Marcelinho, durfte sich sogar auf den Platz des Brasilianers setzen. Dort ging mit Sicherheit ein Traum in Erfüllung.
Dies ist nun für mich die zweite gute Aktion von Arcor in Verbindung mit der Bundesliga. Arcor hat vor nicht allzu langer Zeit einige Online-Partner in die neue Alianz-Arena nach München eingeladen, als Hertha dort gastierte. Jetzt ratet mal, wer da dabei war…





Pleitegeiger




















Schlechte Erfahrungen mit Arcor!
Im November 2004 schloss ich einen ISDN- und DSL-Vertrag mit Arcor ab. Bis zum Mai 2005 (!!!) schaffte es Arcor technisch nicht – trotz mehrmaliger Zusicherung – mir das Telefonieren oder einen Internetzugang zu ermöglichen (von anfänglichen Störungen in den Monaten Mai bis Juli 2005 ganz zu schweigen).
Im September 2006 kündigte ich m.E. fristgemäß zum November 2006 (also 24 Monate nach Vertragsabschluss). Ein Brief von Arcor wies mich darauf hin, dass ich erst zu Anfang Mai kündigen dürfe (Arcor hat also die Zeit der eigenen Unfähigkeit auf die ursprüngliche Vertragslaufzeit aufgeschlagen!!!). Schmerzlich fand ich mich mit dieser Art der Rechtsbeugung ab (Treu und Glauben? Nie gehört!!).
In der Kündigungsbestätigung teilte Arcor mir dann am 29.09.2006 mit, dass alle meine Nummern zum 03.05.2007 abgeschaltet werden (immerhin!) und danach weder das Internet noch sämtliche Rufnummern zur Verfügung stünden. Dem war auch so! Allerdings erdreistet sich das feine Unternehmen Arcor weiterhin Geldbeträge von meinem Konto einzuziehen.
Bei der Hotline teilte eine Frau Müller (wenn das mal ihr richtiger Name ist), es hätte wohl Probleme bei der Deportierung gegeben. Sie schien durch die Unterlagen nicht wirklich durchzublicken und erzählte mir, dass die Telekom meinen Deportierungswunsch storniert hätte (mit der Telekom hatte ich in den vergangenen drei Jahren keinerlei Kontakt und hab auch keine Verträge dort abgeschlossen!!!). Nach einiger Diskussion stellte sich heraus, dass dem von mir anvisierten Folgeanbieter Alice (Hansenet) eine Deportierung zum gegebenen Zeitpunkt, also November, Ihrerseits nicht möglich war (zu dem Zeitpunkt wusste ich noch nichts von meiner unfreiwilligen „Vertragsverlängerung“). Also konnte Hansenet zum damaligen Zeitpunkt keine Deportierung vornehmen.
Frau Müller sagte mir, dass dadurch auch meine rechtskräftige Kündigung von Arcor als nichtig betrachtet wird, was ich in keinster Weise verstehe.
Unglaublich, oder?
Inzwischen habe ich einen Anwalt eingeschaltet – ein Ergebnis steht noch aus.
Ich kann wirklich niemandem raten, Geschäftsbeziehungen mir Arcor einzugehen! Ich für meinen Teil habe meine Lektion gelernt.
…Na ich weiss nicht, Alice bzw. Hansenet zeichnet sich auch nicht gerade durch kluges Handeln, Kundenfreundlichkeit oder gar Können aus. Mein Umzug von Hamburg nach Berlin ist ein einziges Desaster. Zumindest der teil, der Alice oder Hansenet betrifft.