Babbel darf weitermachen
geschrieben von Linksaußen | in Fussball | am 29. 10. 2009
Eigentlich deutet alles daraufhin, dass Markus Babbel nach Pokal-Aus gegen Fürth seinen Trainerposten beim VfB Stuttgart räumen muss. Eigentlich – denn die VfB-Bosse trafen sich am gestrigen Morgen zu einer Krisensitzung und kamen dabei zu dem Ergebnis, dass Babbel vorerst weitermachen darf und auch am kommenden Spieltag gegen den FC Bayern München sowie am 04. November auf der Trainerbank sitzen wird. Laut VfB-Vorstand sei man davon überzeugt, dass Babbel die Mannschaft auch wieder aus dem derzeitigen Tief führen kann. Eine leichte Aufgabe wird das mit Sicherheit nicht für den ehemaligen Münchner, denn der VfB schied nicht nur aus dem Pokal aus, sondern ist auch in der Bundesliga-Tabelle ganz unten dabei und startete zudem schlecht in die Champions League.
Dass Babbel weiter machen darf, liegt mit Sicherheit auch daran, dass auf die Schnelle kein Ersatz gefunden werden konnte, der den Anforderungen des VfB Stuttgart entspricht, schließlich geht es ja, wie bereits erwähnt, am Samstag gleich weiter mit dem nächsten Spiel. Es darf auch nicht außer Acht gelassen werden, dass das größte Problem der Stuttgarter derzeit die Chancenverwertung ist. Allein im Spiel gegen Fürth vergab der rumänische Nationalstürmer Ciprian Marica mehrere hundertprozentige Möglichkeiten – ein Stürmer, der für acht Millionen zum VfB kam. Vor dem gleichen Problem würde ein anderer Trainer genauso stehen. Und dieses Problem kann ohnehin erst in der Winterpause gelöst werden. Hier muss versucht werden, einige Fehleinkäufe wie beispielsweise Bastürk oder eventuell auch Marica loszuwerden und dafür einen Stürmer zu verpflichten, der das Tor auch trifft. Nicht zuletzt war es sicherlich auch ausschlaggebend für die Entscheidung der VfB-Verantwortlichen, dass die Spieler – allen voran Jens Lehmann – sich deutlich für ihren Trainer aussprachen.





Werderblog



















