Deloitte Football Money League
geschrieben von Markus | in Fussball, Werbepartner | am 16. 02. 2006
Beim Fussball geht es ums Geld, das ganz große Geld. Wen wundert es da, dass es eine Geld-Liga gibt, die Deloitte Football Money League. Sie geistert heute durch die Nachrichten. Real Madrid hat Manchester United von Platz eins verdrängt. Dazu benötigte man einen Saison-Umsatz von 275 Mio €.
Seit 9 Jahren wird die Deloitte Football Money League von der Firma Deloitte erstellt. Hierfür schätzt das Unternehmen die Umsätze der Top-Clubs, wobei in der vergangenen Saison das erste Mal die 3 Milliarden € Grenze überschritten wurde. Die Top 20 der Deloitte Football Money League haben somit im Schnitt einen Umsatz von 150 Mio €, wobei die Spanne von 83 Mio ( Lazio Rom ) bis 275 Mio &euro ( Real Madrid ) reicht.
Die deutschen Vertreter in der Top 20 sind bekannt: Schalke 04 ( 14 ) und Bayern München ( 7 ). Dabei liegt der FC Bayern mit 189 Mio € doch noch recht deutlich hinter der Spitze. Der FC Bayern hofft ja bekanntlich den asiatischen Markt gewinnen zu können um weiterhin in der sportlichen und finanziellen Weltspitze vertreten zu sein.
Woran liegt es eigentlich, dass nur der FC Bayern wirklich ganz oben mitspielen kann? Die Bayern wissen halt, wann sich ein Deal lohnt. Da baut man auch mal ein Stadion mit dem ungeliebten Nachbarn oder verhandelt über ein Jahr mit dem eigenen Weltstar Michael Ballack. Ballack ist es, der den Bayern noch mehr Trikot-Verkäufe verschaffte. Dann spielt der FC Bayern ja auch schon recht erfolgreich Fussball und ist daher in schöner Regelmässigkeit in internationalen Wettbewerben vertreten und profitiert dort von zusätzlichen Werbe- und TV-Einnahmen.
Mit der neuen TV-Vermarktung der DFL können da noch weitere Euro auf das Konto der Bayern fließen.





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Wenn die Liste realistisch ist, relativiert sie übrigens auch Uli Hoeneß’ gern gebrachtes Argument, der FC Bayern wäre international nicht konkurrenzfähig, weil er als deutscher Verein zu wenig Umsatz macht (Stichwort: Fernsehvermarktung)
haben auch prompt reagiert: Rummenigge kritisiert die Liste
War ja klar…
Aber wenn der FC Bayern bei vergleichbarem Umsatz so viel profitabler ist als die anderen , widerlegt das Hoeneß noch viel mehr.