Der MSV läd ein
geschrieben von Markus | in MSV Duisburg, Spieler | am 22. 03. 2006
Die Spieler des MSV Duisburg wissen um die Stimmung bei ihren Fans. Sie wissen auch, wie wichtig die Unterstützung der Fans im Abstiegskampf ist. Daher haben sie sich dazu entschlossen, die Fanbusse zum nächsten Auswärtsspiel in Wolfsburg zu bezahlen:
Nach der schmerzlichen Niederlage der Zebras in Frankfurt haben die MSV-Profis auf die berechtigte Kritik der MSV-Fans reagiert. Zum nächsten Auswärtsspiel beim VfL Wolfsburg am 1.April bezahlen die Spieler vier Fanbusse, die sich auf den Weg in die VW-Stadt machen. Dabei handelt es sich um die Busse, die ständig zu allen Auswärtsspielen des MSV reisen. „Die Fans sind die ganze Saison für uns unterwegs und bezahlen viel Geld. Sie haben es ganz einfach verdient, dass wir etwas für sie machen. Mit ihrer Unterstützung haben wir vielleicht in Wolfsburg die Chance wieder ranzukommen“, begründete MSV-Kapitän Georg Koch die Entscheidung.
Viele werden jetzt einwenden, dass die das aus der Portokasse zahlen, dennoch müssen sie es nicht machen. Also dankbar sein und Stimmung machen gegen Wolfsburg.





Welt Hertha Linke




















[...] Die Duisburger haben es vor gemacht. Sie laden die eigenen Fans ein, mit nach Wolfsburg zu fahren. Schalke muss im Uefa-Cup nach Sofia fahren. Für die Fans ein weiter und nicht so günstiger Weg. Damit die Schalker aber nicht auf ihre Fans verzichten müssen, schmeissen die Profis zusammen und subventionieren auf die Schnelle den Flug nach Sofia. Der Grund für die bislang niedrigen Anmeldezahlen für das Spiel in Sofia liegt vor allem in der Vielzahl der internationalen Reisen in dieser Saison begründet. Zunächst ging es in der Champions League nach Istanbul und Mailand, dann kamen in den vergangenen Wochen zwei weitere Fahrten nach Barcelona und Palermo hinzu. Und beim Spitzenspiel am vergangenen Sonntag in München machten 8000 Knappen den Auftritt ihrer Mannschaft akustisch zu einem Heimspiel. Vor diesem Hintergrund ist es verständlich, dass das Budget der „Allesfahrer“ nun nahezu ausgeschöpft ist. [...]