Die Kuriositäten der Hinrunde

geschrieben von Linksaußen | in Fussball | am 23. 12. 2009

Die erste Hälfte der Saison 2009/2010 der Fußball-Bundesliga ist schon wieder vorbei – dies entspricht insgesamt 153 Partien. Zeit also, um auf die außergewöhnlichsten Spiele und Fakten dieser Hinrunde zurückzublicken. Unvergesslich wird die Partie zwischen Hannover 96 und Borussia Mönchengladbach am 16. Spieltag bleiben. Bei diesem Spiel erzielten die Hannoveraner sechs Tore, trotzdem verloren sie am Ende mit 3:5. Der Grund: Hannover erzielte gleich drei Eigentore. Alle drei Eigentore waren im Übrigen ebenso kurios, denn sie fielen allesamt von außerhalb des Strafraums. Dagegen fielen alle weiteren zehn Eigentore dieser Hinrunde innerhalb des Strafraums.

Vedad Ibisevic war in der letzten Saison in der Hinrunde der beste Stürmer der Bundesliga, fehlte dann allerdings in der Rückrunde aufgrund eines Kreuzbandrisses. Am siebten Spieltag zeigte der Angreifer dann auch in dieser Saison, was er alles kann, denn er erzielte in den ersten 22 gespielten Minuten gleich drei Treffer. Es war allerdings nicht der schnellste Hattrick in der Geschichte der Bundesliga, gleich vier andere Spieler schafften dies in noch kürzerer Zeit. Gegner war an diesem Spieltag übrigens Hertha BSC Berlin. Nach 17 Spieltagen stehen die Berliner auf dem letzten Platz der Tabelle. Unbedingt zu erwarten war diese Platzierung nicht – erst Recht nicht, wenn man bedenkt, dass Hertha in der vergangenen Saison 2008/2009 am Ende auf Platz vier stand, zwischenzeitlich sogar die Tabelle anführte.

Obwohl Ibisevic gegen Hertha drei Treffer erzielte, benötigte er hierfür nicht allzu viele Torchancen. Den Rekord mit den meisten Schüssen aufs gegnerische Gehäuse in dieser Hinrunde hält Wolfsburgs Angreifer Edin Dzeko. Gegen den SC Freiburg schoss der Bosnier gleich vierzehn Mal auf das Tor der Freiburger. Am Ende stand es 2:2 – Dzeko erzielte davon allerdings keinen Treffer.