Die Last-Minute Transfers

geschrieben von Linksaußen | in Fussball, Transfermarkt | am 02. 09. 2009

Mehr als 220.000.000 Euro gaben die Vereine der Fußball-Bundesliga in der nun beendeten Transferperiode für Verstärkungen aus – neuer Rekord! Eine unglaubliche Zahl, erst recht wenn man bedenkt, dass beim Thema Finanzen gerade die weltweite Wirtschaftskrise fast überall präsent ist. In der Bundesliga allem Anschein nach nicht. Zum ersten Mal wurden mehr als 200 Millionen Euro ausgegeben, der Höchstwert von 2007 wurde damit übertroffen. Wie 2007, so war auch jetzt der FC Bayern in punkto Transferausgaben ganz vorne. Für Mario Gomez wurden mindestens 30 Millionen ausgegeben, damit teuerster Transfer des FC Bayern und der Bundesliga-Geschichte. Schätzungen zufolge könnte die Ablöse im Idealfall – aus Sicht des VfB Stuttgart – sogar auf über 40 Millionen steigen, wenn Gomez in München entsprechend Titel gewinnt und weiterverkauft wird.

Bis zur Wechselfrist am Montag, 24 Uhr konnten noch neue Spieler verpflichtet werden; und der eine oder andere Verein machte von diesem Recht auch Gebrauch. Bei den späten Transfers war auch der FC Bayern mit Arjen Robben (24 Millionen Euro Ablöse) dabei, der am Freitag verpflichtet wurde, doch am Montag präsentierten die Münchner keinen neuen Spieler mehr. Anders dagegen der VfB Stuttgart, der einen Teil der Gomez-Millionen – acht Millionen, um genau zu sein – in einen neuen Mittelfeldspieler investierte. Kuzmanovic heißt das serbische Talent, das aus Florenz kommt und bereits 20 Länderspiele absolvierte. Meister VfL Wolfsburg wurde am letzten Tag noch Zaccardo und Saglik los, Bremen lieh Harnik aus nach Düsseldorf. Ebenfalls ausgeliehen wurde Bellaid von Frankfurt nach Straßburg. Hertha BSC Berlin verpflichtete gleich drei neue Spieler; Adrian Ramos von America de Cali, Cesar aus Dubai und Kringe von Ligakonkurrent Dortmund. Hoffenheim verstärkte sich in Form von Jukka Raitala mit einem weiteren Talent.