Don’t mess with Hitzfeld
geschrieben von Benjamin Weissinger | in FC Bayern München, Fussball, Spieler, Trainer | am 14. 03. 2008
Nachdem es im November letzten Jahres Oliver Kahn erwischte, ist nun Martin Demichelis an der Reihe. Weil er sich darüber ärgerte, dass ihn Ottmar Hitzfeld nach überstandenem Muskelfaserriss nicht auf die Innenverteidigerposition zurückkehren lassen wollte, sondern im defensiven Mittelfeld einplante, muss der Argentinier nun das Spiel gegen Cottbus als Zuschauer bestreiten.
Bemerkenswert ist die Begründung. Nicht nur Kritik verbittet sich der zukünftige Schweizer Nationalcoach, nein: “Ein Spieler kann keine Wünsche äußern.” Angesichts eines derart strengen Führungsstils werden sich die Spieler des FC Bayern zukünftig wohl zwei Mal überlegen, ob sie bei einer Mannschaftssitzung fragen, auf die Toilette zu dürfen.





ClubFans




















Wo genau ist das Problem?
Wäre Hitzfeld hier nicht konsequent geblieben, hätte er in München nächste Woche ein Irrenhaus.
Das die restlichen Bayern dann in Cottbus den Verein blamieren, konnte er ja vorher nicht wissen. Trotzdem war sein Handeln imho richtig und konsequent.
Diese Härte wird nach dieser Leistung gestern eher noch zunehmen. Zu Recht!
Moin,
sehe ich ähnlich wie Oliver. Die Presse-Konferenz Aktion im Nachgang von Demichelis bestätigt Ottmar Hitzfeld. Naja, viel Lärm um nichts wieder einmal. Nächste Woche spielt er wieder und alles ist gut.
Grüzi
Mich wundert immer wieder das “Selbstbewusstsein” der Fußallprofis. Wenn mein Chef mich morgen bitten würde, mal etwas anderes zu machen, würde ich wohl kaum dies vehement ablehnen. Warum sollten bei Fußballprofis andere Maßstäbe gelten?
[...] Rotation wurde mehr oder weniger gelobt. Er ließ kaum Wünsche offen und hat sich sogar ordentlich durchgesetzt. Doch nun war da ja jetzt das Spiel gegen Cottbus. Während jeder mit halbwegs Fussballfachverstand [...]