Ein Leistungsträger schießt sich warm
geschrieben von Benjamin Weissinger | in Fussball, Spieler, VfB Stuttgart | am 07. 08. 2008
Mit Jens Lehmann hat die Bundesliga nicht nur einen seiner besten Torhüter wieder, sondern auch einen seiner viel zitierten “Typen.” Der mittlerweile 38 Jahre alte, gebürtige Ruhrpottler ist für unverblümte Äußerungen bekannt und sein leicht entzündliches Temperament ist bei Freund und Feind gefürchtet. Seit er sich wieder in heimischen Gefilden befinden, hat sich sein Mitteilungsbedürftnis wie es scheint noch einmal gesteigert. Vielleicht, weil er Interviews jetzt wieder in seiner Muttersprache geben kann.
Erst hielt Lehmann es für nötig, einen Monat nach dem verlorenen EM-Finale dem Schiedsrichter Roberto Rosetti Schiebung zu unterstellen, nun hat er es auf Rosettis deutsche Kollegen abgesehen. Diese, findet Lehmann, würden zu kleinlich pfeifen.
Während erstgenannter Vorwurf jeglicher Grundlage entbehrt und lediglich Rückschlüsse auf Lehmanns Qualitäten als Sportsmann zulässt, mag der Vorwurf, in der Bundesliga würde zuviel abgepfiffen, durchaus seine Berechtigung haben. Was ist diese Feststellung jedoch anderes als die Wiederholung eines längst bekannten Phänomens? Die Gemeinsamkeit der beiden Äußerungen ist die Effekthascherei. Die Botschaft ist klar: Ein Leistungsträger ist wieder da. Vielleicht auf, und auf jeden Fall neben dem Platz. Willkommen zurück, Jens Lehmann.





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naja der gute jens, soll die leistung am platz bringen…einwenig scheint es so als hätte er ein aufmerksamkeits problem….. da nach ihm auser in deutschland keine mehr nimmt.
Warmschießen ist eine Sache.
Leistung zählt das ganze Jahr