Elektronische Spielerwechsel
geschrieben von Linksaußen | in Fussball | am 31. 10. 2009
Für die Spielerwechsel gibt es ab sofort ein neues webbasiertes Transfersystem. Das so genannte FIFA Transfer Matching System, kurz “TMS” ist für alle Verbände und Clubs bei internationalen Transfers verbindlich. Verabschiedet wurde dieses neue System bereits vor mehr als zwei Jahren – am 30. und 31. Mai des Jahres 2007 in Zürich beim 57. FIFA-Kongress. Das Ziel des FIFA Transfer Matching System ist es, das gesamte Verfahren bei Spielerwechsel zu beschleunigen und zu vereinfachen. Idealerweise wird dadurch auch noch eine Menge Papier gespart.
Bei den DFL-Bossen wird das TMS positiv aufgenommen. Der DFL-Geschäftsführer Holger Hiernoymus beispielsweise sagt, dass die DFL “die Einführung des Systems ausdrücklich begrüßt, weil hierdurch die Transparenz deutlich erhöht wird”. Somit “gewinnt das gesamte Transferwesen an Glaubwürdigkeit und Ansehen”. Wie bereits erwähnt, ist dieses neue System nur für internationale Wechsel verbindlich. Allerdings wurden von den 117 Transfers der 1. Bundesliga in der vergangenen Transferperiode ungefähr die Hälfte international getätigt. In der 2. Bundesliga liegt dieser Wert bei einem Drittel. Insgesamt nehmen am FIFA Transfer Matching System 108 Nationalverbände teil. Aus diesen Nationalverbänden ergeben sich insgesamt 1268 verschiedene Vereine. Dieser Wert entspricht etwa 40.000 Spielern, die im TMS registriert sind. Die Zahl der Verbände soll sich bis zum März des kommenden Jahres um ein Hundert weitere ansteigen.
Der erste Spieler aus dem Bereich des deutschen Ligaverbandes, dessen Wechsel mit dem FIFA Transfer Matching System getätigt wurde, ist ein alter Bekannter – Stefan Wessels, ehemaliger Torhüter des 1. FC Köln; letzte Saison stand er im Kasten von Osnabrück und absolvierte dort 21 Spiele. Ab sofort ist Wessels für den FC Basel aus der Schweiz spielberechtigt.





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