Energie Cottbus: Gefangen
geschrieben von Erich Bollermann | in Allgemeines | am 30. 09. 2009
Ich will gar nicht wissen, was passiert wäre, wenn Energie letzten Freitag nicht gewonnen hätte. Wahrscheinlich wäre Cottbus dann sowas wie die SPD der zweiten Bundesliga geworden: Ein führungsloser Hühnerhaufen, der eine Klatsche nach der anderen einsammelt.
Doch zum Glück haben sich unsere Kicker nach der jüngsten Pleitenserie halbwegs gefangen. Im nächsten Schritt kommt es für Pele Wollitz jetzt drauf an, wieder einigermaßen Konstanz in den Laden zu kriegen. Man muss schließlich nicht jedes Spiel mit zwei oder mehr Buden Unterschied gewinnen oder verlieren. Am besten soll sich die Mannschaft einfach an unserem Ehrenmitglied Angela Merkel orientieren. Die fährt zwar keinen Kantersieg ein, steht aber trotzdem weiter ganz oben.
Für Energies Auswärtsspiel in Aachen am Freitag heißt das übersetzt: Hinten den Laden dicht halten und dann vor allem nicht nervös werden, falls es nicht gleich so läuft wie gewünscht. Westerwelle musste mit seiner FDP sogar volle elf Jahre warten, um mal wieder zum Schuss zu kommen. Und was der alte Quasselkopp kann, können wir schon lange!
Euer Erich Bollermann





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