Fredi Bobic: Vom Stuttgarter Spieler zum Manager und die Zeit dazwischen

Es gibt Fußballspieler, deren Namen und Leistungen im Gedächtnis bleiben, auch wenn sie schon lange nicht mehr spielen. Der Stuttgarter Fredi Bobic ist einer dieser Spieler, der heute zwar nicht mehr aktiv, aber immer noch mit dem Fußball verbunden ist.

Ein begabter Spieler

Fredi Bobic kommt am 30. Oktober 1971 in Maribor als Sohn einer kroatischen Mutter und eines slowenischen Vaters zur Welt. Als die Familie nach Deutschland kommt, beginnt Fredi Bobic auch mit dem Fußball spielen. Mit sieben Jahren spielt er zunächst in Bad Cannstatt und wechselt 1980 zur Jugendmannschaft des VFB Stuttgart. Mit der A-Jugend wird er DFB Pokalsieger und holt damit seinen ersten Titel. Fredi Bobic spielt anschließend für den TSF Ditzingen, bevor er zu den Stuttgarter Kickers wechselt, für die er zwischen 1992 und 1994 in der Zweiten Bundesliga spielt. 1999 geht er zu Borussia Dortmund und wechselt dann für ein kurzes Gastspiel zum britischen Verein Bolton Wanderers. 2002 kommt Fredi Bobic zurück nach Deutschland und spielt für Hannover 96, dann für Hertha BSC und beendet seine aktive Laufbahn 2006 schließlich bei HNK Rijeka.

Der Nationalspieler Fredi Bobic

Nach seinen Erfolgen in der Bundesliga, besonders bei Hannover 96, als er maßgeblich zum Klassenerhalt der Mannschaft beitrug, holte ihn der damalige Bundestrainer Rudi Völler in die Nationalmannschaft. Insgesamt trug Fredi Bobic 37 mal das Trikot der Nationalmannschaft und schoss in diesen 37 Einsätzen zehn Tore. Sein größter Erfolg als Nationalspieler war der Gewinn der Europameisterschaft 1996. Nach seinem eher schwachen Einsatz bei Hertha BSC nahm ihn Jürgen Klinsmann aus dem Nationalteam und Fredi Bobic stand zum letzten Mal in einem Spiel gegen Lettland als Nationalspieler auf dem Platz, dann hängte er seine Fußballschuhe endgültig an den Nagel.

Nach der Fußballkarriere

Nach Beendigung seiner aktiven Laufbahn als Spieler wurde Fredi Bobic zunächst Moderator beim deutschen Sportfernsehen DSF und später auch bei Premiere. Letztendlich blieb er seinem Heimatverein, dem VfB Stuttgart aber treu, denn seit 2010 ist Fredi Bobic der Manager des Stuttgarter Traditionsvereins und betreibt zudem mit einem Geschäftspartner sehr erfolgreich im Baden-Württembergischen Remstal ein Sportgeschäft. Fredi Bobic ist verheiratet und Vater zweier Töchter.

Wenn Sie erfahren möchten, was andere Fußballer nach dem Karriereende gemacht haben, schauen Sie sich doch unseren Artikel „Oliver Kahns Abschiedsspiel: Was danach kam“ an.

Bild: panthermedia.net Dieter Brockmann

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