Gomez – ausgepfiffen
geschrieben von Linksaußen | in FC Bayern München, Fussball | am 24. 09. 2009
Für einen Betrag zwischen 30 und 35 Millionen Euro wechselte Mario Gomez im Sommer vom VfB Stuttgart zum FC Bayern München. Damit ist Gomez der Rekordtransfer des deutschen Rekordmeisters – nie gaben die Münchner mehr für einen neuen Spieler aus. Doch so richtig zufrieden scheinen sie in München mit ihrem neuen Stürmer (noch) nicht zu sein. Beim Pokalspiel am Dienstagabend gegen Oberhausen wurde der ehemalige Liebling der Stuttgarter Fans von seinen neuen Anhängern bei seiner Auswechslung sogar ausgepfiffen. Nüchtern betrachtet gibt es dafür eigentlich keinen Anlass. Schließlich traf der Nationalstürmer in neun Pflichtspielen für seinen neuen Club gleich sechs Mal. Eine Quote also, die man bei ihm schon aus Stuttgart kennt.
Allerdings waren die Einsätze von Gomez dann doch nicht ganz so überzeugend; oftmals war seine Leistung eher glücklos. Leichter wird die Situation für Gomez ganz sicher nicht, denn im Gegensatz zu seiner Stuttgarter Zeit ist er bei schlechten Leistungen in München nicht unbedingt gesetzt, schließlich ist die Konkurrenz riesig. Das neue System von Trainer van Gaal sieht nur einen echten Stürmer vor mit der Flügelzange Ribery und Robben. Und um diesen Platz in der Mitte streiten sich viele Stürmer bei den Münchnern. Neben Gomez wären da zum Beispiel noch Ivica Olic (kam ablösefrei aus Hamburg) sowie Youngster Thomas Müller. Olic traf bislang zweimal, Müller gleich fünf Mal. Des Weiteren melden sich die beiden Spieler, die letztes Jahr den Sturm des FC Bayern bildeten, Luca Toni und Miroslav Klose, nach Verletzungspause wieder zurück. Toni war es übrigens, der am Dienstag für Gomez ins Spiel kam – mit Applaus von den Fans empfangen, während Gomez zuvor nach vergebenen Großchancen ausgepfiffen wurde.





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