Guerilla-Marketing
geschrieben von Benjamin Weissinger | in FC Bayern München, Fussball, Medien, Stadien | am 06. 03. 2008
Wer kennt es nicht, das “weiße Zuschauer-T” in der Münchner Arroganz Allianz-Arena. Schon länger habe ich mich gefragt, wie man es wohl schafft, für diese Choreographie rekrutiert zu werden. Nun weiß ich: Es sind Auszubildende der Telekom, die sich freiwillig zu diesen Einsätzen melden können.
Interessanterweise wird diese Art der Werbung offenbar “Guerilla-Marketing” genannt. In diesem Fall eine kuriose Bezeichnung für eine Gruppe Azubis, die als lebendes Logo ihres Arbeitgebers im Stadion jenes Vereins fungieren, dessen Hauptsponsor eben dieses Unternehmen ist. Vielleicht ist es nur meine romantische Vorstellung von einem “Guerilla”, aber Guerilla-Werbung wäre für mich eher, wenn bei einem FCB-Heimspiel eine Gruppe Metzgerlehrlinge plötzlich rosafarbene Schweinekostüme anzöge und für eine Marke Reklame machen würde, die in Konkurrenz zu U. Hoeness’ Wurstimperium steht. Das wäre auch spannender als das langweilige T an der Eckfahne, oder?





Stefans Blick von der Südtribüne




















Man stelle sich Fans von Wolfsburg als Käfer vor.
Oder.
Fans von Leverkusen in Pillenkostümen.
Oder.
Die Schalker alle mit russischem Zobel
oder auch nett
Herthaner als Schaffner oder Hamburger als arabische Stewardessen…
…oder Bremer in billigen Klamotten… Ach nee. Das ist ja schon eine Weile her.
Lustige Guerilla Kampagnen werden übrigens im Guerilla-Marketing -Blog vorgestellt. Die der Bayern ist dagegen eher etwas gähn.
Bei Hertha gibt es übrigens auch ein DB-Logo aus Zuschauern. Allerdings im Oberring und nur bei gut besuchten Begegnungen. Also fast nie