Hand am Ohr und doch kein Tor

geschrieben von Felix | in FC Bayern München, Medien, Vereine | am 27. 02. 2008

“Ja Herr Toni. Ich hab’s auch gehört. Das war Abseits!”
- Minuten später -
“Jaja, Toni, ich hab’s gehört! Das war aufgestützt. Das Tor zählt nicht. Da hilft auch kein ungläubiges Lachen.”

Etwas später hat es sich dann aber ausgeTonit ein klares Frustfoul führt zur Gelb-Roten Karte des Italieners (Hast du das gehört?).

Doch der FC Bayern konnte gottseidank das Spiel doch noch für sich entscheiden. Woran es lag, hat Poschmann schon erkannt, als er erst ein mal am Ball war und fünf Minuten auf dem Platz stand.
Er? Ja Ribehrie!!! Einfach weltklasse dieser Franzose. Habt ihr es auch bemerkt? Ribehrie schaffte es immer wieder zwei, drei Spieler auf sich zu lenken und den Ball entweder zu verlieren oder sogar einen Freistoß herauszuholen. Seitdem er auf dem Platz stand, lief es wie geschmiert für die rot-weissen Zebras.
In der 110. Spielminute hatte er dann aber seinen ersten großen Auftritt: Ribehrie stürmt die Außenbahn entlang und wird bedrängt. Im anschließenden Wortgefecht wird er geschubst. Klar. Das muss Gelb-Rot geben, aber um die Szene für den Schiedsrichter zu verdeutlichen fällt er um, wiegt hin und her, verbirgt so lange sein (verletztes?) Gesicht, bis der rote Karton aus des Schiedsrichters Tasche glitt. Sehr umsichtig dem Schiedsrichter dabei zu helfen die richtigen Entscheidungen zu treffen. Das zeichnet einen weltklassespieler wie den Mann mit den magischen Schuhen (sie sind orange!) aus.
Um seine Leistung zu guterletzt noch zu krönen, durfte er dann in der letzten Spielminute noch einen zwei Elfmeter versenken.
HAST DU DAS GEHÖRT, LUCA? Eiskalt, dieser Ribehrie.