Heribert Faßbender: Millionenspiel und Mr. Sportschau

Wer im  Ruhrpott aufgewachsen ist, hatte eigentlich keine Chance an diesem Mann vorbeizukommen. Heribert Faßbender ist eine Institution für Fußballfans, auch wenn er seit 2006 im Ruhestand ist. Insgesamt hat er 43 Jahre lang für den WDR nicht nur die Bundesliga kommentiert, sondern auch alle Sportereignisse, die ihm in die Finger kamen. Doch auch neben dem Sport zeigte der gebürtige Ratinger seine Moderations- und sogar Schauspielqualitäten.

Spiel ohne Grenzen: Faßbender auf europäischer Bühne

Eigentlich hatte Heribert Faßbender ja Jura studiert. Doch schon während seines Studiums faszinierte ihn die Welt des Sports und der Reportagen mehr, als das juristische. Er moderierte schon früh das Mittagsmagazin im WDR und die in den 1960er und 1970er Jahren allseits beliebte Unterhaltungsshow „Spiel ohne Grenzen“. Hier traten verschiedene Städte in Europa gegeneinander in verschiedenen Spielen an. Und im „Millionenspiel“ durfte sich Heribert Faßbender praktisch selber darstellen: Er spielte in einer Nebenrolle einen Außenreporter. Sein Name ist aber auch untrennbar mit der Sportschau zu verknüpfen, 20 Jahre stand er dieser vor und dürfte sich dieses Jahr auch gefreut haben, dass die Sportschau stolze 50 Jahre alt wurde.

70 und kein bisschen müde

Gleichzeitig feierte Faßbender im Mai 2011 ebenfalls einen runden Geburtstag – den 70. Untätig ist er dennoch nicht geworden, seit mehreren Jahren betätigt er sich im Verband Deutscher Sportjournalisten (VDS) als Vorsitzender des Landesverbandes Nordrhein-Westfalen. Außerdem ist der in Leverkusen wohnende Faßbender bei Bayer Leverkusen Mitglied im Gesellschafterausschuss. Auf der großen Bühne ist er also nicht mehr zu sehen, aber im Hintergrund hat Heribert Faßbender noch alle Hände voll zu tun.

Bild: WikiCommons | Jan Daniels | CC-BY-SA 3.0

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