Mein Haus beim VfL
geschrieben von Markus | in Fussball, Links, Stadien | am 22. 10. 2007
Hinweis: Dies ist ein von trigami vermittelter bezahlter Eintrag. (Mehr Informationen)
Wie heisst es noch so schön?
Ich bau mich mein Häusken nur anne Ruhr,
holla di hi,
holla die ho,
ich bau mich mein Häusken in Miniatur,
Holla di hi a ho!
Ok, kennen wohl nur einige Ruhrpottler, aber so isses hier nun mal. Also such ich mir mein Häusken in der Nähe des Ruhrstadions. Dabei teste ich dann Immowelt.de. Ich bin ja nun 30 und verheiratet, als nächster Schritt wäre dann das Eigenheim als Ziel zu nennen. Also gebe ich bei Immowelt “Haus” und “44798 bochum” ein und drücke ENTER.
Nichts passiert. Entgegen meiner Erfahrung muss ich explizit auf den “Los” Knopf drücken, einfach mit ENTER zu bestätigen funktioniert hier leider nicht. Zumindest nicht mit dem aktuellen Firefox auf meinem MAC. Nach dem Klick werden mir dann aber einige Angebote präsentiert. Auf den ersten Blick finde ich zwar keine Immobilie in direkter Nachbarschaft zum Stadion ( selbe PLZ ), aber es gibt tatsächlich in Bochumer Stadionnähe einige Häuser, die in meine Suchkriterien passen.
Bochum Stiepel fällt als Wohngegend schon rein finanziell aus. Da sollten lieber die Leute schauen, die entweder von Beruf Sohn sind, oder aber im richtigen Jahr Google-Aktien gekauft haben… Aber zurück zu meiner Traum-Immobilie.
Bochum Harpen ist ja recht Stadionnah und angebloch ist dieses Haus gerade richtig für junge Familien. Und die sollten wir ja mal werden. 140 qm Wohnfläche bieten Platz für 2 Kinderzimmer und ein Büro für mich. Ich werde dann zwar nicht wirklich zum Stadion laufen können, aber da ich eh ein Bogestra-Ticket habe, sollte das kein Problem darstellen. Oder meine Frau fährt mich, sind laut Google ja gerade mal 4 Minuten über die Autobahn.
Ob ich jetzt bei Immowelt schon mal die Infos anfordern sollte? Oder warte ich lieber bis die Frau des Hauses zuhause ist? Für alle, die mal nur so nach Bochum kommen wollen: Ich habe sogar eine Ferienwohnung in Bochum entdecken können. Wer also nicht in einer Jugendherberge oder dem Fanbus schlafen will, der findet sogar bei Immowelt was.
Fazit: Meine Traumimmobilie habe ich noch nicht wirklich gefunden, könnte mir aber durchaus vorstellen, mich via Immowelt stadionnah nieder zu lassen. Das Einzige was mich jetzt noch stört ist die Geschichte mit dem nicht funktionierenden Enter-drücken. Wenn ich jetzt noch Zeit und Muse hätte, würde ich ja versuchen die Wohngegenden der einzelnen Bundesliga-Stadien zu vergleichen, aber das ist ja ein Job für Doofe, Gelangweilte oder investigative Journalisten





Werderblog




















Ist ja wunderbar das Du Dir ein paar Euro dazu verdienst, ich für meinen Teil werfe das bundesliga-blog jedenfalls jetzt aus dem Feedreader,
Der Hinweis hier oben ‘werbliche Einträge in den Kommentaren sind mit Kosten in Höhe von 5.000 € pro Kommentar verbunden.’ spottet in dem Kontext wirklich jeder Beschreibung.
tschüss.
Harte Kritik, aber auch verständlich…
Tja, dass nagt aber ordentlich an der Credibility! Und dann noch so platte Passagen wie “Fazit: Meine Traumimmobilie habe ich noch nicht wirklich gefunden, könnte mir aber durchaus vorstellen, mich via Immowelt stadionnah nieder zu lassen.” Nix gegen Geld verdienen, aber dass freut die Konkurrenz und vertreibt die User ;o)
OK, angekommen. An Cord hatte ich mich ja bereits per eMail gewendet. Allen anderen sei gesagt, dass dies mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit der letzte “Sponsored Post” war.
Allerdings: Ich werde mich wirklich demnächst näher mit Immowelt beschäftigen, schließlich suche ich wirklich eine neue Bleibe und die soll auch ziemlich stadionnah gelegen sein. Mag oben evtl. blöd klingen, ist aber nun mal so.
Respekt -5 … oder so :-\
Ich find´ Werbung an sich ja auch völlig okay, nur sollte die Glaubwürdigkeit des Gesamtauftrittes nicht darunter leiden. Unpassende Werbung oder sinnfrei Rezensionen, die nur peripher _irgendetwas_ mit Fussball zu tun haben, vertreiben letztlich nur die Leserschaft.
Das gilt auch für die vom Bundesliga-Blog, Markus
Nix für ungut
Alles klar. Ich werde mich bemühen mein Karma in der noch laufenden Saison zu verbessern.
Dafür sind ja Blogs da, dass man direkt Feedback bekommt und ich meine mit Kritik in jeder Form umgehen zu können.
Ich sag mal das genaue Gegenteil: Witziger Beitrag, für die Vorgabe das beste draus gemacht. Ich fands nicht anbiedernd sonder unterhaltsam zu lesen. Das Fazit hätte allerdings ein wenig zurückhaltender ausfallen können.
Wer sich anpisst wegen einem gut verpackten werblichen Beitrag auf zwanzig Normale ist halt Purist.
Und mal ehrlich: Ich bin 31, hab letztes Jahr eine Immobilie gekauft und dabei schwer auf Internet-Marktplätze gesetzt. Von daher könnte ich z.B. ganz ohne schlechtes Gewissen Werbung dafür machen. Denn wer schonmal in der Situation war, weiß solche Angebote zu schätzen (und dieser Kommentar ist nicht bezahlt).
Ich habe bislang keinen bundesliga-blog-Beitrag durchgelesen, der am Anfang als bezahlter Beitrag gekennzeichnet war. Insofern bin ich froh, dass das hier wenigstens ordentlich gekennzeichnet ist, dann kann ich das selbst entscheiden, ob ich das lesen mag.
Bei revier-derby.de bspw. wird anscheinend ausnahmslos jede RAG (getz Evoirgendwie) mit Foto belobhudelt und als achso witzig beschrieben. Das muss ich zwangsweise sehen, sobald ich auf die Seite gerate, so schnell kann ich den Tab garnicht schliessen. Das find ich noch scheisser, um es Holland-Erik sagen zu lassen.
“RAG-Anzeige” muss es natürlich heissen … sorry.
Also ich fand der Artikel war ganz okay, auch wenn man die dazugehörige Geschichte etwas besser hätte verpacken können. Generell sind werbefinanzierte Beiträge nicht umbedingt schlecht. Zum Beispiel dieser hier erschienene Beitrag, der sogar jemanden animierte über seine Schuhe zu bloggen.
Dieses Beispiel zeigt, dass werbefinanzierte Beiträge auch interessant sein können.
…für mich ist die Ganze Dikussion nur versuchtes Greenwashing von Blogspam. Geld verdienen nach wie vor in allen Ehren, aber bei diesem Beispiel geht es u.a. ja auch um Linkbuilding, und dann ist es halt auch noch Suchmaschinenspamming, weil bezahlt und nicht organisch entstanden. Der Weg geht sicher dahin, aber dann darf es (für mich) nicht so platt sein.