Simunic dementiert dementi
geschrieben von Felix | in Fussball, Hertha BSC, Medien, Skandale, Spieler, Vereine | am 18. 11. 2007
Vor ein paar Jahren zählte Josip Simunic noch zu den stärksten Innenverteidigern der Bundesliga. Der AC Mailand war an ihm dran und der gehörte zu den wichtigsten Spielern in Berlin.
Doch seit der Saison 2005/2006 will es bei ihm einfach nicht mehr laufen. Häufig fällt er nur noch durch Platzverweise, streitereien beim Training und Tätlichkeiten auf. Zu seinem letzten Blackout kam es im DFB-Pokal gegen den Wuppertaler SV, als er seinen Gegenspieler im Gesicht traf und daraufhin vom Platz gestellt wurde. Statt Simunic mit einer Geldstrafe zu belegen, sollte er einen Mentaltrainer aufsuchen und an seiner Psyche arbeiten.
Die Bild-Zeitschrift machte daraufhin unter der Überschrift “Simunic blamiert Hoeneß, Ich gehe gar nicht zum Psychologen” aus dem Mentaltrainer einen Psychologen, jubelte dem Kroaten eine Depression unter und – als sei das nicht schon genug – behauptete er spiele mit dem Gedanken seine Karriere zu beenden.
Das wurde schon kurz darauf in einer Presseerklärung von Hertha BSC dementiert.
Für eine in der Öffentlichkeit stehende Person gehört schon einiges dazu, einzugesehen, dass man mentale Schwächen hat. Grade bei einer Sportart wie Fussball gehört das eingestehen von Schwäche neben Homosexualität wohl zu den größten Tabu-Themen. Um so bbemerkenswerter finde ich daher, dass er sich klar positioniert hat und finde das mal richtig stark!





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