Thomas Doll wider seine Natur

geschrieben von lars | in Borussia Dortmund, Hamburger SV, Trainer | am 16. 08. 2007

Thomas Doll kann einem schon leid tun. Da hat er in der letzten Saison beim HSV bis zur Entlassung eine Blut-Schweiß-und-Tränen-Rede nach der anderen halten müssen und in jedes Mikrofon erklärt, er sei kein Kumpeltyp und würde nie wieder tanzend und umarmend mit seinen Spielern feiern.

Und kaum ist er der Hölle des Nordens entronnen und hat sich mit seinem neuen Verein in die nächste Saison gerettet, geht es wieder von vorne los. Ein vergeigtes Spiel und schon muss er sich wieder beweisen:

Doll gibt sich kämpferisch

Wir werden sehen ob die Dortmunder vor dem Revierderby so wieder auf Kurs zu bringen sind:

“, er wolle “echte Kerle auf dem Platz sehen”. Doll weiter: “An so einem Tag wäre ich gern noch mal selbst Fußballer. Ich will bei meiner Mannschaft sehen: Wer zerreißt sich, wer ist bereit zu kämpfen. Fußball ist ein Kampfsport.”

Oder ob er dann nach dem Spiel wieder sagen muss:

Die Saison fängt für uns am Samstag erst an.