Trauer um Robert Enke
geschrieben von Linksaußen | in Allgemeines | am 11. 11. 2009
Normalerweise werden hier Spiele analysiert, Trainer kritisiert oder Zukunftsprognosen gewagt – doch all diese Dinge sind nun mehr zweitrangig. Am gestrigen Abend ging eine Nachricht um, welche die gesamte Bundesliga und auch den internationalen Fußball aufs Schwerste schockte.
Es war 18.17 Uhr am gestrigen 10. November, als sich der 32jährige National-Torhüter Robert Enke in Eilvese bei Hannover vor einen Zug warf, der von Bremen nach Hannover unterwegs war und den Torhüter von Hannover 96 mit 160 km/h erfasste – der Lokführer bemerkte bei dieser Geschwindigkeit lediglich eine Person auf den Gleisen und hatte den Verdacht, sie erfasst zu haben. Zunächst gab die Polizei nur bekannt, dass ein 32jähriger Profi von Hannover 96 vom Zug erfasst wurde, wenig später bestätigte 96-Präsident Martin Kind, dass es sich dabei um Robert Enke handelt; bekannt gegeben wurde auch, dass es Selbstmord war. Robert Enke war erst am vergangenen Spieltag mit der Kapitänsbinde ins Tor von Hannover 96 zurückgekehrt, nachdem er verletzungsbedingt wegen einer bakteriellen Infektion pausieren musste.
Der Nationaltorhüter hinterlässt seine Frau Teresa und die adoptierte Tochter Leila; vor drei Jahren verstarb die gemeinsame zweijährige Tochter Lara, welche mit einem Herzfehler zur Welt kam. Seine Frau Teresa ging heute Morgen – nur einen Tag nach seinem Tod – in einer Pressekonferenz an die Öffentlichkeit und erklärte, dass ihr Mann an Depressionen litt, welche letztendlich zu seinem Freitod führten. Bereits im Jahr 2003 war Enke zum ersten Mal in psychologischer Behandlung; schon damals litt er unter Depressionen und Versagensängsten.
Auf die Nachricht von Enkes Tod reagierte die gesamte Fußballwelt geschockt, die meisten können sich wohl den Worten von DFB-Kapitän Michael Ballack anschließen: “Ich bin fassungslos. Mir fehlen die Worte”. Die Nationalmannschaft erfuhr von Enkes Tod im Mannschaftshotel “Kameha Grand”, wo sie sich auf das bevorstehende Länderspiel gegen Chile vorbereiten – in diesen Minuten gab DFB-Präsident Theo Zwanziger auf einer Pressekonferenz bekannt, dass dieses Länderspiel in Absprache mit dem Verband von Chile abgesagt wurde. Die Spieler können nun nicht sofort zur Tagesordnung übergehen, sondern man muss auch innehalten, so begründete der DFB-Präsident diese (verständliche) Entscheidung. Auch der FC Barcelona – Enkes ehemaliger Verein – gedachte an Enke mit einer Schweigeminute bei einem gestrigen Pokalspiel. Abschließend kann nur noch FIFA-Präsident Sepp Blatter zitiert werden: “Unsere Gedanken sind in dieser schweren Zeit bei der Frau und der Familie von Robert Enke, wir wünschen ihnen die Kraft, den Schmerz ertragen zu vermögen”.





Welt Hertha Linke




















es ist schon traurig einen so tollen Fußballer und Menschen im Fußball zu verlieren. Wir Sombreros Essen trauern um ihn und sind in Gedanken bei seiner Familie
… was die Presse so alles schreibt. Völlig
pietätslos:
http://sportnachrichten.net/tag/enke
Ich hoffe mal, daß dieser Enke Hype möglichst
bald abnimmt und die Hinterbliebenen in Ruhe
trauern können.
Cheers
Martin
es ist sehr traurig,das so ein junge mensch von uns gegangen ist.wir trauern mit die familie.
ich empfinde tiefste trauer, er war ein vorbild für mich, ich trauere mit der familie
ich bin fassungslos und unheimlich traurig. Mein Beileid gilt seiner Familie
Es ist furchtbar, wenn ein Mensch keinen anderen Ausweg mehr findet ! Nur eines noch: Denkt auch an den Eisenbahner, der keine Chance hatte und jetzt damit durchs Leben geht !!!
Wir, der BV08 Hasenberg, trauern um den Verlust eines wunderbaren Spielers und Menschen und wünschen den Angehörigen alles Gute.
R.I.P. Robert Enke. Du wirst immer in unseren Gedanken weiter leben.
In stillen Gedenken , jetzt bist du endlich bei deiner kleinen Tochter und sie hat ihren geliebten papa wieder.
Ruhe in Frieden
Wie soll ich meinem Sohn (Torwart), für den Enke ein Vorbild war, das erklären?! Ich habe kein Mitleid und kein Verständnis, Tschüß Enke!
Übrigens:
Medienempfehlung der Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention:
Zu vermeiden sind:
- Suizid-Artikel auf der Titelseite oder als “TOP-News”
- Veröffentlichung von Foto oder Abschiedsbrief
- Darstellung des Suizids als positiv, billigend, nachvollziehbar, konsequent oder unausweichlich
- Verwendung romantisierender oder idealisierender Elemente und Floskeln
- Nennung oder Abbildung von Suizidmethode oder -ort sowie beliebten Suizidorten
Mein Mtgefühl für die Angehörigen, Freunde und Kollegen. Und Respekt dafür, dass ein Selbstmord einmal nicht stigmatisiert wird, und hoffentlich bleibt dieses auch so, denn m.E. war es mit Sicherheit auch die gesellschaftliche Stigmatisierung hinsichtlich psychischer Erkrankungen, welche Robert Enke noch tiefer in diesen Teufelskreis getrieben haben. Ich wünsche seiner Familie alle Kraft, diesen Verlust irgendwie zu verarbeiten, verkraften kann man so etwas nicht.
P.S.: Na Gott sei Dank ändern die Zeiten sich. Selbstmörder werden längst christlich bestattet und auch für sie werden Gottesdienste abgehalten. Das ist nicht neu. Tötungsfabriken oder Tötungsstationen sind eine gute Idee. Wenn du, Adi, bereit wärest, eine solche Einrichtung zu eröffnen, melde dich bei mir.
es ist gut zu sehen, dass der Fußball so ruhen kann, wenn eine solche Situation entsteht…
Hi all,
das Geheule über den Enke kann ich einfach nicht verstehen.
Für mich ist er der grösste Idiot des 21 Jh. Er hat alles gehabt, er ist in Deutschland aufgewachsen, hatte ne schöne Frau, nen schönen Job, er konnte den ganzen Tag Fussball spielen, das Jubeln der Massen, Geld wie Heu.
In Rumänien stehen an den Bahnschienen viele schwarze Kreuze. Das hat den Vorteil das wenn jemand im Zug fährt und Depressionen hat kommt er gleich auf die richtige Idee (sorry, das war ein Witz).
Ich kann jeden Selbstmörder in Rumänien verstehen, aber die wären heilfroh gewesen, wenn sie nur halb soviel Glück im Leben gehabt hätten wie dieser Tropf.
Der grösste Idiot des 20 Jh. war übrigens Adolf Hitler, aber der hatte wenigstens einen brauchbaren Grund (der Russe kommt). Aber welchen Grund hatte der Enke?
Ich komm mir vor wie bei den Leiden des jungen Wehrter. Das ist übrigens ein grauenhaftes Buch. Das nehme ich Goethe heute noch übel.
Holger Rösler
Grauenhaft ist Dein Kommentar. Solchen Ignoranten wie Dir fehlt jegliche soziale Kompetenz!
@Holger Rösler: Du hast wohl das Problem mit Depressionen nicht verstanden oder es ist dir einfach nicht bekannt. Ob man viel Geld hat und ne Frau macht da keinen Unterschied und wirkt nicht wie eine Imunität gegen Depressionen.
Dein Kommentar bestätigt aber was überall geschrieben wird: Depressionen sind ein Tabuthema und viele meinen, dass reiche oder erfolgreiche Menschen mit sowas keine Probleme haben dürften.
Auffällig, wie die Medien – natürlich ohne eine selbstkritische Frage ihrer eigenen Verantwortung in diesem Spiel zu stellen, sich auf dieses Thema stürzen. Viele Kommentatoren reiten zur eigenen Reinwaschung noch darauf herum, dass Robert Enke uns seine Depressionen verschwiegen hat. Er hätte uns doch in Kenntnis setzen müssen! Sogar zum Täter wollen ihn manche stilisieren. Möglich, dass seine Selbsttötung aus Verzweiflung geschah. Aber keiner, außer vielleicht seine Frau, sollte ihm nutzlose Vorwürfe machen.
Die Medien waren, zum eigenen Glück, für einige Stunden „sprachlos“ – so lässt sich Selbstkritik eben auch schamlos vermeiden. Doch erwartungsgemäß hat sich die Sprachlosigkeit sehr schnell gelegt. Jetzt will man endlich (wieder mal) „Konsequenzen ziehen“, die Fassade ‚Leistungsbetrieb’ analysieren, ganz schnell soll jetzt „ein Umdenken“ einsetzen, plötzlich muss „bessere psychologische Betreuung“ her, und vor allen Dingen sollen nun „Tabus aufgebrochen werden“. JAmen!
Das rettende Tabu ist jetzt die Depression. Robert Enke war wohl depressiv, wer nicht schon mal? Sicher war er ehrgeizig, überehrgeizig – wahrscheinlich zerfraß ihn letzen Endes auch sein sportlicher Ehrgeiz. Überflüssigerweise gibt es auch etliche Besserkluge, die ihm das noch flink im Nachhinein als Fehlverhalten auf das nicht ausgehobene Grab schmieren.
Nicht zu unterschätzen ist doch in diesem Zusammenhang die im Osten Deutschlands noch heute anzutreffende tiefe Skepsis gegenüber allen Psychologen und Therapeuten. Für den ‚normal’ konditionierten DDR-Bürger – der Enke zwar nur bis zu seinem 13. Lebensjahr war – ist die Inanspruchnahme dieser Spezies des ehemaligen Klassenfeindes eher Ausdruck von Dekadenz und etwas für Spinner. Robert Enke war vielleicht depressiv, aber er war kein Spinner, und er kam aus Jena. Ich will nicht behaupten, dass Robert Enke so dachte. Aber ich kenne viele, die noch heute so denken.
Ansonsten ist mir kein unsensiblerer Fall TV-medialer Demütigung und Benachteiligung eines deutschen Sportlers bekannt, wie Robert Enke sie zu ertragen hatte. An folgendes sei hierbei erinnert:
Die in letzter Zeit schon penetrante Aufdringlichkeit prominenter TV-SportreporterInnen gegenüber Oliver Kahn, Joachim Löw etc., in der Vor- und Nachbereitung von Fußball-Länderspielübertragungen sich doch nun endlich auf René Adler als No 1 festzulegen, grenzte schon an Nötigung derselben und war an peinlicher Parteilichkeit für den medial Auserwählten schwer zu überbieten.
Offensichtlich genervt (Löw wirkt angesichts solcher Fragen medialen Taktgefühls dauergenervt), kamen Löw und Kahn doch nicht daran vorbei, sich gequält diplomatisch in Erklärungen winden zu müssen. Während unterdessen sich wohl Robert Enke mit seiner rätselhaften Virenerkrankung zu Haus am Fernseher die Dauer-Lobhudelei seines für ihn eingesprungenen Mitbewerbers Adler seitens der TV-Anstalt anhören musste! Adlers Leistung im letzten Spiel gegen Russland (ausgerechnet in Hannover!) soll hier nicht geschmälert werden. Doch deckt sich hier meine Wahrnehmung mit der eines anderen Bloggers: „Die andauernden Lobhuldigungen der Medien (ZDF in prominenter Rolle) auf Adler nahmen geradezu widerliche Ausmaße an: Jede Durchschnittsparade wurde gleich zur Weltklasse hochgejubelt, keine Namensnennung Adlers ohne den obligatorischen Nr.1-Verweis.“
Das war weder ausgewogene Berichterstattung, noch sprach es für die Sensibilität der BerichtendInnen. Das hatte mit Fairness nichts zu tun. Das hatte mit Angemessenheit nichts zu tun. Das war einfach unanständig. Ganz zu schweigen von der gebotenen Gerechtigkeit gegenüber den noch in Konkurrenz stehenden Mitbewerbern Enkes. Sein Auftreten in der Öffentlichkeit war immer angemessen und ausgewogen. Seine Mitspieler haben seine Sensibilität geschätzt. Robert Enke war in seiner Laufbahn nicht nur einmal der gewählte Mannschaftskapitän seiner Mitspieler. Er war ein sensibler, großer und fairer Sportler.
Es täte der Witwe Teresa Enke nachträglich gut, wenn insbesondere die Leute der GEZ – gefütterten Sendeanstalten und deren SportreporterInnen wenigstens ihren indirekten Anteil an der Verzweiflungstat des Robert Enke fairerweise eingestehen oder wenigstens erkennen würden.
Warum fragt keiner nach der Ursache???? Was heißt es denn wirklich, Leistungssport zu treiben? Wie hoch ist denn der Druck, oft seit früher Kindheit. Schon im Vorschulalter feste Trainingszeiten und der Druck gut sein zu müssen. Und werde “ich” auch akzeptiert, wenn ich mal nicht Leistung bringe?! Fälle, in denen Fußballspieler bis nach Hause von ihren frustrierten “Fans” verfolgt und verwünscht werden ist kein Märchen mehr.
Und die Gesellschaft? Wie gehen WIR mit dem Nicht-Perfekten um? Wie fehlertolerant ist unser “Leistungs”gesellschaft? Ich habe das Gefühl: kaum! Das geht in der Schule weiter. Der Druck ist auf verschiedenen Ebenen stark und durchzieht alle Lebensphasen.
Ich kenne genug, die Angst hatten, vor Vorträgen, vorm Versagen, nicht gut genug zu sein. Angst vor Ablehnung, Angst vorm Scheitern. Angst, nicht gewollt und nicht anerkannt zu sein. Wenn der Selbstwert nicht groß genug ist, kann die Folge sein, dass man sich zurückzieht, weil man ja eh das nicht schafft und dann in der Situation nicht so gesehen werden will. Die Sorge vor der „Blamage“ ist zu groß.
Je weniger ein Mensch von seinen Eltern an Liebe mitbekommen hat, dass Sie dem Kind klar machen, auch wenn du mal einen Fehler machst: es ist ok und wir mögen dich trotzdem, das gehört dazu und je weniger Rückenhalt sie haben, umso mehr sind sie bereits als Kinder angewiesen, die Erwartungen zu erfüllen um ihren Teil der Liebe und Anerkennung zu bekommen.
Bekommen sie das nicht mit, bekommen sie tagtäglich (zumeist unterschwellig, nonverbal)die Information „Nur, wenn du gut bist, bist du was wert“, Aber was ist, wenn man nicht so gut sein kann (ich gebe mir Mühe, aber es reicht nicht), wie es erwartet wird?
Woher nimmt man dann den Wert, wenn man ihn nicht bekommen hat?
Gelernt ist: Wenn ich nicht gut bin, bin ich nichts wert.
Depressionen sind dann der Selbsthass, die nach innen gerichtete Aggression/Druck (De-Pression – innerer Druck))gegen sich selbst.
Zu sagen, Depression ist rein physisch bedingt und kann mit Medikamenten behandeln werden, treibt mir die Galle hoch. Das ist das gleiche wie: Rauchen ist gesund. Die Pharmaindustrie hat aus meiner Sicht hier zu sehr ihre Finger im Spiel. Denn was wäre denn, wenn es reichen würde, sein Leben aufzuarbeiten um sich und seine Störungen zu erkennen und danach neue Wege zu lernen? Die Medikamentenindustrie hätte sicher ein riesiges Problem. Und: Es geht! Ich stand vor 10 Jahren selbst an diesem Punkt, hatte schon wenige Wochen diese Tabletten genommen und wieder abgesetzt. Denn: Es ist keine Lösung- es ist Chemie! Ich vergleiche das mal: Das ist wie, wenn ich permanent Milch trinke, danach Magenkrämpfe bekomme und aber anstatt die Milch weglassen einfach jeden Tag zusätzlich Medikamente schlucke. Also DAS finde ich krank.
Jetzt könnte man sich fragen: warum denn raten dann sogar Ärzte dazu?
Meine Antwort: Auch Ärzte sind Menschen! (((Übrigens: Der Arzt von Robert Enke z.B. wollte sich scheinbar profilieren, denn er hätte nie seine Schweigepflicht als Arzt brechen dürfen, auch nicht über den Tod seines Patienten hinaus. Das hat er aber schon getan, da reicht bereits, dass er sagt, dass er behandelnder Arzt war. Keiner fragt, ob man ihn dafür verklagen sollte….))
Raus aus den Tabletten! Nicht nur das Symptom mit Hilfe der Pharmaindustrie „Pflegen“, sondern die Ursache angehen:
Der Weg: Psychotherapie statt Psychiatrie! Das heißt: Ich setzt mich mit mir auseinander. Ich gestehe mir Fehler ein. Ich sehe meine Grenzen. Ich lerne mich kennen. Ich sehe genau hin, um zu verstehen, warum ich im Hier und Jetzt wie reagiere. Gehen Sie damit? Trauen Sie sich diesen Weg? Haben Sie den Mut?
Ich habe mal gehört, dass man das mit einer Situation aus dem Film „Matrix „ vergleichen kann. Der Held dort merkt, dass was nicht stimmt und dass es ihm nicht gut geht und er steht vor der Wahl, nimmt er die eine Pille, dann sieht er das wahre Leben, in dem er sich befindet, welches zwar nicht immer schön ist, aber in dem er sich nichts mehr vormachen muss und authentisch sein kann oder nimmt er die andere Pille und lebt weiter in seiner Scheinwelt. Er entscheidet sich für den klaren Blick und damit für eine neue Perspektive mit allen schönen als auch negativen Momenten und befreit sich von der Illusion.
So ist es auch: Die eine Pille heißt Psychotherapie, die eine neue Sicht, das wahre Leben zeigt. Die andere Pille ist auch wirklich eine Pille „Antidepressiva“, die Emotionen abtötet und den Blick auf die Wirklichkeit nicht zulässt.
Ich habe mich entschieden. Und ich lebe seit meinem Weg, der kurz vor der Klippe begann heute sehr erfolgreich in einem Job, in dem ich auf Menschen zugehen muss und habe mehr Selbstbewusstsein, das mich auch vor Fehltritten schützt. Manchmal versucht mich das Alte wieder zurückzuzerren und mal hänge ich durch, aber nie mehr so tief und nie mehr so lange. Selbstmord ist kein Thema mehr. Mein guter „Coach“, wie ich meinen Therapeuten nur noch nenne, ist meine Hilfe zur Selbsthilfe und mehr Luxus kann ich mir im Leben nicht leisten. Ich weiß jetzt, wer ich bin, wo ich herkomme und wo meine Grenzen und meine Stärken sind. Ich stehe aufrecht und kann auch akzeptieren, wenn ich mal durchhänge.
Ich kann nur jeden ermutigen: es lohnt sich! Ich kenne privat sehr viele, die den Weg begonnen haben und seitdem ein anderes Leben führen mit mehr Wärme, besseren Beziehungen und einfach mehr Zufriedenheit. Noch reden nicht viele drüber. Aber der Weg ist geebnet. Zum Glück. Nur Mut!!!
[...] nimmt sich ein sympathischer Nationaltorwart von Hannover 96 das Leben, ein Thierry Henry fällt nichts besseres ein als den Franzosen das [...]