Verzweiflung pur in Stuttgart – muss Babbel gehen?
geschrieben von Linksaußen | in Fussball | am 24. 10. 2009
“Was war das für ein Spiel …” – so begann der Blogeintrag zum Spiel des VfB Stuttgart am Dienstag gegen den FC Sevilla. Nun kann man wieder sagen: “Was war das für ein Spiel gegen Hannover 96 heute in der Fußball-Bundesliga”, zumindest in der zweiten Halbzeit. Eines kann bereits jetzt festgehalten werden: In Stuttgart haben sie derzeit Pech, wo es nur geht. Und auf dieses Pech folgt nun die Verzweiflung. Letzten Samstag gegen den FC Schalke 04 wurde den Stuttgartern ein Tor aberkannt, am Dienstag wurde ein Abseitstor von Sevilla vom Schiedsrichter gegeben und auch sonst hatten die Stuttgarter viele Chancen. Heute folgte nach den beiden Niederlagen gegen Schalke und Sevilla die nächste Niederlage gegen Hannover 96. Das Tor des Tages beim glücklichen Sieg der Hannoveraner schoss Ya Konan – aus Abseitsposition. Glücklicher Sieg deshalb, weil die Stuttgarter zumindest in der zweiten Hälfte alles gaben und verdammt viel Pech bei ihren Versuchen hatten, den Ball im gegnerischen Gehäuse unterzubringen. Allen voran Julian Schieber, der einige gute Möglichkeiten hatte und Elson, der den Ball an den Pfosten setzte.
Wie schon in den letzten Spielen: Die Stuttgarter kämpften, warfen alles nach vorne, hatten Torchancen; doch am Ende kommt nichts Zählbares dabei heraus. Bereits vor dem Spiel sagte Trainer Markus Babbel, dass es für ihn eng werden dürfte, sollte man die Partie verlieren. So ist es gekommen und der Stuhl des ehemaligen Innenverteidigers und Europameisters von 1996 wackelt nun gewaltig. Es wird sich zeigen, ob die Verantwortlichen noch immer an ihrem Trainer festhalten werden. Bereits in wenigen Tagen geht es weiter im DFB-Pokal – mit oder ohne Babbel?





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