VfB zieht die Reißleine – nun hat man “Grosses” vor
geschrieben von Linksaußen | in VfB Stuttgart | am 07. 12. 2009
Eigentlich sollte Markus Babbel mindestens bis zur Winterpause Trainer des VfB Stuttgart bleiben. Nach dem erneut schwachen Auftreten der VfB-Profis am vergangenen Spieltag gegen den VfL Bochum, bei dem man in der letzten Spielminute noch den 1:1-Ausgleich kassierte und bei dem die Fans die organisierte Stimmung im Stadion verweigerten, dagegen nach dem Spiel vor der VIP-Tribüne ihren Unmut äußerten, sahen sich die Verantwortlichen des VfB Stuttgart zum Handeln gezwungen. Man entschied sich, das Trainerteam um Markus Babbel mit sofortiger Wirkung von seinen Aufgaben zu entbinden. Nur kurze Zeit später nachdem diese Nachricht bekannt gegeben wurde, präsentierte der VfB-Vorstand schon den neuen Trainer – den Schweizer Marcel Gross. Der 55-jährige gilt als ein Trainer, der seine Ziele mit kompromisslosen Ansagen und mit harter Hand verfolgt.
Die erste Aufgabe steht bereits in zwei Tagen an, wenn der VfB Stuttgart zu Hause im alles entscheidenden letzten Spiel der Champions League-Gruppenphase um den Einzug ins Achtelfinale spielt. Dieses Spiel will Gross natürlich gewinnen und fordert deshalb ein “aggressives Auftreten” seiner neuen Mannschaft. Der VfB hat an diesem Tag eine große Chance und sollte man gewinnen – so ist sich Gross sicher –, würde man für die letzten Spiele in der Hinrunde der Bundesliga noch einmal Zuversicht und Schwung erhalten. Der Schweizer beschreibt sich selbst als einen von “innen heraus positiven Menschen” mit “unheimlich viel Freude am Leben”. Aber er sagt auch deutlich, dass er sehr leistungs- und zielorientiert sei. Als Co-Trainer von Gross hat der VfB Stuttgart den Coach der A-Junioren, Jens Keller, befördert.





Stefans Blick von der Südtribüne



















