Von Bank zu Bank?
geschrieben von Felix | in Fussball, Hertha BSC, Transfermarkt, Vereine | am 01. 02. 2008
Ex-Herthaner Kevin Boateng verliess die Haupstadt im vergangenen Sommer frohen mutes gen England und fing dort auch gleich damit an, wo er in Berlin aufgehört hat. Großen Worten:
Dass einer wie Klinsmann hier gespielt hat, zeigt, was für ein großer Schritt dieser Vereinswechsel für mich ist. Ich glaube, ich kann hier auch ein Held sein – irgendwann.
Ganz so Klinsmännisch wie erhofft läuft es allerdings noch nicht für ihn bei den Spurs. Bisher stehen ein paar Kurzeinsätze auf seinem Konto, bei denen er nicht glänzen konnte und nun bahnt sich schon ein vorzeitiges Ende seines Abenteuertrips “auf den Spuren von Jürgen Klinsmann” an. Tottenham würde Boateng gerne sofort abegeben; und das nicht nur, weil er nicht spielt wie Klinsmann, sondern weil er auch mehr Parties feiert als er.
In diesem Zusammenhang verstehe ich endlich was Boateng damit meinte:
Freunde rufen mich an und sagen, dass Hertha die Typen fehlen. Manager Hoeneß hat alles dafür getan, dass die Spieler jetzt alle gleich sind. Alle Typen sind weg, Ashkan Dejagah, Zecke Neuendorf. Jetzt rufen mich Freunde an und sagen: Hertha braucht einen Typen. Ich sage dann: Das ist nicht mehr mein Problem. Ich spiele jetzt für Tottenham.
Jaja, die Typen sind weg… Ich freue mich auf eine tolle Rückrunde mit meiner Hertha, die zwar keinen sprücheklopfenden Boateng, aber dafür einen Physikstudenten in den eigenen Reihen haben.
Ich bin mal gespannt, ob Aston Villa ihn wirklich verpflichtet. Und wenn nicht, dann ist es auch nicht so schlimm. Schließlich behauptet sein Spielerberater es seien viele Vereine aus ganz Europa an ihm dran.
Bei der Welt-Hertha-Linken gibt es passenderweise ein Märchen vom Prinzen in London.





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