Vorbild für die Männer
geschrieben von Linksaußen | in Fussball | am 12. 09. 2009
Die Deutschen Fußball-Frauen sind ungefähr das, was im Männer-Fußball lange Zeit die Nationalmannschaft von Brasilien war: Das “Non plus ultra”. Die Europameisterschaft in den vergangen Tagen und Wochen zeigte wieder einmal, dass es nur ganz schwer ist, die deutschen Frauen zu schlagen. Nach dem Weltmeistertitel im Jahr 2007 folgte nun wieder einmal ein Sieg der Europameisterschaft – der siebte Titel dieser Art insgesamt. Weltmeister war man immerhin vor 2007 bereits 2003 einmal. Im Finale schlugen die DFB-Ladys die Nationalmannschaft von England mit 6:2! Prinz und Grings trafen doppelt, die restlichen zwei Tore erzielten Behringer und Kulig. Von einem solchen Ergebnis kann man im Männer-Fußball nur träumen. Dieses Ergebnis war zugleich auch das höchste Ergebnis in einem Finale des Frauen-Fußballs. Beste Voraussetzungen also für die Heim-WM im Jahr 2011, wo das Ziel “Titelverteidigung” lautet.
Doch auch im Männer-Fußball besteht in Deutschland durchaus Hoffnung. Um noch einmal den Vergleich mit Brasilien aufzugreifen: Ungefähr so, wie lange Zeit die Fußball-Nationalmannschaft von Brasilien auftrumpfte, so dominierte der Deutsche Nachwuchs seit Sommer 2008 in Europa. U19, U20 und U21 Europameister. U21-Europameister wurde man übrigens ebenfalls mit einem Sieg gegen England – 4:0, auch kein schlechtes Ergebnis. Und einige der Jungen vom U21 EM-Sieg dürfen sich aller Voraussicht nach auch nächstes Jahr an der Mission “WM-Titel” versuchen. Wenn die Weltmeisterschaft in Südafrika ansteht, ist es gut möglich, dass auch Talente wie Özil, Beck oder Khedira – alles U21 Europameister – dabei sein werden. Bereits in den letzten zwei Spielen der A-Nationalmannschaft zeigten diese, allen voran natürlich Özil, vielversprechende Leistungen.





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