Zeitungsreporter dürfen nicht nah an – Proteste des BDZV

geschrieben von Markus | in Medien | am 10. 08. 2005

Der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) hat die Deutsche Fußball-Liga (DFL) aufgefordert, sämtliche Restriktionen gegen Sportjournalisten unverzüglich aufzuheben.
Anlass für den Protest der Zeitungsverleger sind die Medienrichtlinien der DFL für die Saison 2005/2006. Das Regelwerk sieht unter anderem vor, dass Zeitungs- und Agenturjournalisten erst zehn Minuten nach Ende eines Bundesligaspiels in der so genannten Mixed-Zone die Spieler interviewen dürfen. Zuvor werden die Interviewwünsche der Live-Sender von Fernsehen und Hörfunk in der exklusiven «Flash-Zone» bedient.

Quelle:Verleger protestieren gegen DFL-«Restriktionen»

Auch hier scheint es wieder einen deutlichen Unterschied zwischen den finanzierenden Medien und den “normalen” Medien zu geben. Kritisiert wurde unter anderem auch das Verbot der Liveberichterstattung im Internet via Bilder und Texten.

Der Unterschied dieser zehn Minuten ist recht einfach, wenn man mich 10 Minuten lang fragt, warum ich nicht dem Ballack den Ball gegeben habe, habe ich in der 11 Minute definitv keine Lust das nochmal zu erklären. Dies könnte auch Differenzen zwischen den einzelnen Medienberichten erklären. Warten wir mal ab, was die DFL dazu sagt.