Transfer-Check

Die 18 Teams der Bundesliga im Transfer-Check: 1. FC Köln (7/18)

Am 31. August um 12:00 schließt das Transferfenster in Deutschland seine Pforten. Wie jedes Jahr haben sich die Teams aus höchsten deutschen Spielklasse wieder zahlreich verstärkt. Dem gegenüber stehen auch zahlreiche Spieler, die ihre Vereine aus der Bundesliga verlassen haben. bundesliga-blog.de nimmt die Personalplanungen der Vereine im Transfer-Check genauer unter die Lupe.

Heute im Porträt: 1. FC Köln

Nach der Rückkehr in die Bundesliga hat der 1. FC Köln sein Ziel Klassenerhalt in der letzen Saison erreicht und schaffte es auf Platz 12. Peter Stöger und Jörg Schmadtke gingen mit dem Ziel in das n neue Transferfenster, den harmlosen Angriff zu verstärken und den Kader in der breite besser aufzustellen. Kurz vor Ende des Transferfensters genießen die Neuzugänge des FC hohes Ansehen und die Verantwortlichen ernteten großes Lob. Trotzdem musste der Verein auch Abgänge von Leistungsträgern verkraften.

Zugänge:
Kurz vor dem Ende der Transferperiode hat der 1. FC Köln sechs Neuzugänge präsentiert. Auf der Innenverteidiger-Position legte der FC gleich doppelt nach: Der Verein präsentierte Frederik Sörensen und Dominique Heintz und beide bildeten am ersten Spieltag des neue Innenverteidiger-Duo des 1. FC Köln. Im Mittelfeld hat sich Köln bei zwei Ligakonkurrenten bedient: aus Hannover holte Schmadtke den 21-Jährigen Mittelfeldspieler Leonardo Bittencourt und aus Dortmund holte Köln Milos Jojic. Beide Spieler standen ebenfalls am ersten Spieltag in der ersten Elf. In der Sturmzentrale wurde mit Anthony Modeste und Phlipp Hosiner zwei Spieler verpflichtet, die schon ein wenig Erfahrung besitzen. Modeste traf im Pokal dreimal und zum Bundesligaauftakt von Punkt. Nach einer Ausleihe an Kaiserslautern kehrte Simon Zoller zum FC zurück und empfahl sich in der Vorbereitung als weitere Alternative im Sturm. Er traf ebenfalls nach seiner Einwechslung für Köln.

Abgänge:
Dass der 1. FC Köln überhaupt so viele Neuzugänge finanzieren kann, liegt an der Transferlöse, die man für den Abgang zweier Leistungsträger erhalten hat. Zum einen wechselt Kevin Wimmer für eine Ablösesumme von 7 Millonen Euro plus erfolgsabhängigen Nachzahlungen nach England zu Tottenham Hotspur, zum anderen wechselt Antony Ujah, der mit 10 Treffern der erfolgreichste Torschütze der letzen Saison war, zu Ligakonkurrenten Werder Bremen. Für den Wechsel von Ujah an die Weser hat Köln eine Ablösesumme von rund 4,5 Millionen Euro erhalten. Neben den beiden Leistungsträgern haben den 1. FC Köln noch sechs weitere Spieler verlassen. Gleich vier Bankdrücker verließen den Verein in die zweite Liga. Daniel Halfar, Publikumsliebling Miso Brecko, Thomas Bröcker und Daniel Matuschyk  sahen keine sportliche Perspektive mehr in Köln und wechselten eine Liga tiefer. Während es Halfar zurück zu seinem Jugendclub 1. FC Kaiserslautern zog, wechselte Brecko zum 1. FC Nürnberg. Für beide Akteure erhielt der „Effzeh“ jeweils eine Ablöse von rund 500.000 Euro. Bröker, dem es zum MSV Duisburg zog, wechselte ablösefrei. Der Vertrag von Adam Matuschyk wurde nicht verlängert und ihn zog es zu Eintracht Braunschweig. Auch Maximilan Thiel, der im Vorjahr an Union Berlin ausgeliehen war, kehrte nicht wieder an den Rhein zurück sondern blieb für eine Ablöse von 250.000 Euro in Berlin. Stürmer Patrick Helmes musste nach einer andauernden Verletzung seine Karriere beenden. Er ist nun Co-Trainer der zweiten Mannschaft von Köln.

Fazit:
Alles in allem hat der 1. FC Köln sich gut verstärkt und Jörg Schmadkte wurde für die  Neuverpflichtungen auch von Kollegen gelobt. Die Abgänge der Leistungsträger wurden gut kompensiert und der Kader in der breite verstärkt. Für einige Experten könnte Köln durch die sinnvollen Transfers die Überraschungsmannschaft der Saison werden.

 

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