Bundesliga

Die Unruhe beim FC Schalke 04 hält weiter an

Vom alten Schalke-Manager Rudi Assauer soll das Zitat stammen “Entweder schaffe ich Schalke oder Schalke schafft mich.” Die dahinter steckende Aussage kann in die aktuelle Zeit übertragen werden: Egal, wer in den vergangenen Jahren irgendeine Verantwortung im Verein hatte, wurde am Ende geschafft.

Aktuell trifft es Coach Andre Breitenreiter, der zu spüren bekommt, was es bedeutet, Schalke 04 zu trainieren. Seine Bilanz kann sich eigentlich sehen lassen; Schalke mischt noch immer im oberen Drittel der Tabelle mit und die Qualifikation für die Champions League dürften noch möglich sein.

Erinnert man sich zudem daran, dass zu Beginn der Saison als Marschroute ausgegeben wurde, dann darf man sich schon fragen, woher der Gegenwind bei Königsblau derzeit kommt: Man wollte die Herzen der Fans wieder gewinnen. Das gelang auch gleich zu Beginn der Saison, doch mit den Punkten kamen die Ansprüche zurück. Auf Schalke wird dann halt gerne schnell geschimpft und gepfiffen, wenn die mal nicht erfüllt werden.

Die Kunst wird nun sein, die Lust am Spiel bei den vielen jungen Spielern wieder zu wecken, damit sie nicht in Angst vor den Pfiffen erstarren. Das gab es in vergangenen Jahren mehr als genug. Schafft Breitenreiter das, dann schafft er vielleicht auch Schalke.

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