Bundesliga

Bremen siegt in wildem Spiel an der Weser

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Foto: jarmoluk / pixabay (CC0 1.0)

Im ersten Montagsspiel nach 16 Jahren muss der VfB Stuttgart einen deftigen Rückschlag hinnehmen. Mit 6:2 kamen die Schwaben am Ende unter die Räder und rutschten in der Tabelle auf Platz 17 ab. Der SV Werder hingegen verschafft sich ein wenig Luft, ist aber bei Weitem noch nicht gerettet.

Es war von Beginn an ein rassiges Spiel im Weserstadion. Die Zweikämpfe wurden intensiv geführt und brachte den Stuttgartern nach nur neun Minuten die erste Verwarnung ein, die in diesem Fall Insua sah. Nur eine Minute später gingen die Gastgeber dann auch schon mit 1:0 durch Fin Bartels in Führung. Die Hanseaten gingen vorne weiter früh drauf und setzen die Schwaben so schon in ihrer eigenen Hälfte massiv unter Druck. Stuttgart hatte zwar zunächst einige Probleme, konnte in der 26. Minute nach einer Hereingabe von Maxim, die zentral am Sechzehner Didavi erreichte, aber ausgleichen. Nur sechs Minuten später traf erneut ein Stuttgarter ins Tor – allerdings in das Eigene. Federico Barba war in diesem Fall der Unglücksrabe, der die Bremer wieder auf Kurs brachte.

Dem intensiv und rassig geführtem Spiel mussten dann auch schon die ersten Spieler Tribut zollen. In der 36. Minute waren die Bremer entsprechend zu einem Wechsel gezwungen, brachten Öztunali für den verletzen Sambou Yatabare. Ein Wechsel der sich positiv auswirken sollte, als Öztunali drei Minuten vor dem Halbzeitpfiff auf 3:1 stellte.

Kurz nach Wiederanpfiff konnte Barba für die Stuttgarter auf 3:2 (53.) verkürzen. Wer nun aber an einen Ausgleich glaubte, der sah sich getäuscht. In der Folge kam vom VfB kaum noch etwas nach vorne. Die Hausherren wirkten deutlich agiler und giftiger in den Zweikämpfen, hatten gar die größere Entschlossenheit. Durch diese Entschlossenheit fiel dann auch das 4:2 durch Claudio Pizarro, der den Ball zuvor noch gut behauptete und somit seinen eigenen Treffer einleitete. Doch es kam noch dicker für den VfB. Kurz vor Schluss besorgten Öztunali (80.) und Ujah (86.) den 6:2 Endstand. Dabei hätten die Bremer in der 90. Minute noch höher gewinnen können, als Ujah nur den Pfosten traf. Bremen springt damit auf Rang 15 und hat nun einen Punkt Vorsprung auf einen Relegationsplatz.

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