Bundesliga

Eintracht Frankfurt: Die Rettung unter Nico Kovac naht

Wie sich die Zeiten ändern können. Es ist gerade einmal 3 Wochen her, da stand Eintracht Frankfurt mit dem Rücken zur Wand. Direkter Abstiegsplatz und 6 Puntkte Rückstand auf das rettende Ufer. Danach starteten die Hessen eine sensationelle Serie aus 3 Siegen und haben es nun am kommenden Samstag beim Entscfheidungsspiel selbst in der Hand. Ein direkter Abstieg ist nur noch rechnerisch möglich – aber ziemlich unwahrscheinlich.

Eintracht Frankfurt zählt eindeutig zu den Gewinnern der letzten (und entscheidenden Saisonspiele) im Abstiegskampf. Denn im Gegensatz zum VfB Stuttgart, der zu Beginn der Rückrunde ein Spiel nach dem anderen gewann und nun im Abgrund zu versinken droht, behalten die Hessen in der entscheidenden Phase kühlen Kopf.

Drei Siege in Serie

Ein wichtiger Faktor im Abstiegskampf ist auch der Trainer – Nico Kovac. Er hat dem Team einfache aber konsequente Mittel in Taktik, Überzeugungskraft und Kampfgesit mit an die Hand gegeben. Fragt man die Spieler, so sind sie vollends überzeugt von Kovac’s Mission.

Die Ergebnisse geben ihm Recht. Denn im Gegensatz zu seinen Vorgänger Armin Veh, erreicht Kovac das Team und hat ihm neues Selbstbewusstsein eingeimpft. Anfgefangen hat alles mit dem glücklichen Last-Minute Sieg im Derby gegen Mainz 05, dass erst kurz vor Schluss die 2:1 Entscheidung zugunsten der Eintracht brachte. Gleiches gilt für das Derby eine Woche später gegen Darmstadt 98, was auch erst spät mit 2:1 an Frankfurt ging.

Nun also das harte Heimspiel gegen den „besten Vizemeister aller Zeiten“ Borussia Dortmund. Den Hessen reichten 15 ganz starke Minuten zu Beginn der ersten Halbzeit um die Entscheidung zu fällen.

Bereits nach 14 Minuten traf Stefan Aigner mit einer Standardsituation. Fast die gesamte Anzahl ihrer Chancen hatten die Hessen in der ersten Viertelstunde. Danach spielte nur noch Borussia Dortmund und stemmte sich gegen die Niederlage – die erste in der Bundesliga im Jahr 2016. Es nützte nichts. Eintracht Frankfurt verbarrikadierte sich teils mit bis zu 10 Mann vor dem eigenen Tor und ließ auch dank Torhüter Lukas Hradecky keinen Ball mehr rein.

Selbst deutlich über 70 Prozent Ballbesitz, ein deutliches Chancen-Plus und der deutlich wahrnehmbare Wille nicht zu verlieren konnte die erste Niederlage des Kalenderjahrs nicht verhinder.

Entscheidungsspiel im Weserstadion

Der Frankfurter Eintracht konnte es recht sein. Sie hatte damit gar nicht gerechnet und können dank des unverhofften Sieges möglicherweise auch ohne Relegation für weiter für die 1. Bundesliga planen.

Im finalen Spiele gegen Werder Bremen (aktuell Platz 16) kommt es zum Showdown. Wer verliert muss auf jedem Fall in die Relegation (im sehr unwahrscheinlichen Fall das Stuttgart mit 6 Toren Unterschied gewinnt sogar direkt absteigen). Es wird auf jedem Fall spannend am kommenden Samstag um 15:30 Uhr im Weserstadion von Bremen.

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