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Hertha BSC Berlin mit Rekordetat: 100 Millionenmarke für die kommende Saison geknackt

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Foto: Peter Price / Flickr (CC BY-NC-ND 2.0)

Die abgelaufene Saison (2015/16) war für Hertha BSC Berlin äußerst erfolgreich. Lange Zeit spielten sie unter den Top-3 der Liga mit, bis ihnen im Schlussspurt ein wenig die Luft ausging. Am Ende landeten sie auf de 7. Platz, der immerhin noch zur Europa League Qualifiaktion berechtigt. Für die kommende Saison planen sie nun allerdings mit Etat von 102.7 Millionen Euro – Vereinsrekord.

Ob die Steigerung des Bundesliga-Etat für die Saison 2016/17 um gut 14 Millionen Euro (88 Millionen in diesem Jahr) eine Auswirkung der erfolgreichen abgelaufenen Saison ist, lässt sich schwer sagen. Allerdings war Hertha BSC Berlin auch eine der Überraschungsmannschaften dieser Spielzeit. Bis zum Schlusspurt stand der Hauptstadtklub sogar noch auf einem Champions League-Platz (3. Platz). Dann ging ihnen allerdings langsam die Puste aus, sodass es am Ende noch für die EL-Quali und Platz 7 reichte.

Doch auch das ist ein Riesenerfolg, den sich vor allem Trainer Pal Dardai ans Revers heften kann. Mit erfrischenden Angriffsfußball wussten die Herthaner in der gesamten Saison zu überzeugen und überzeugten auch gegen Schwergewichte der Liga – Schalke, Leverkusen und Wolfsburg bekamen beispielsweise die neue Spielweise der Hauptstädter zu spüren.

Der Erfolg gibt den Verantwortlichen Recht. Vor diesem Hintergrund und der Aussicht auf zusätzliche Millionen-Einnahmen bei einer möglichen Qualifikation für die Europa League in der kommenden Saison wurde wohl auch der deutlich höhere Etat auserkoren.

Dari größten „Brocken“ an den 102,7 Millionen für die Saison 2016/17 machen, wie nicht anderes zu ewrarten, die Spielergehälter aus. Dafür sind etwa 40 Millionen Euro vorgesehen – so viel wie nie zuvor.

Ob Hertha BSC Berlin mit dieser Aufstockung auch in der kommenden Saison für Überrascungen sorgen kann, bleibt abzuwarten. Sie zählten auf jeden Fall zu den angenehmen Überraschungen dieser – in der Spitzengruppe – doch sehr eindeutigen Spielzeit. Vielleicht können sie ähnlich auch in Europa für Furore sorgen. Sie sollten aber nicht vergessen, den Fokus auf das Hauptgeschäft – die Bundesliga – zu legen, damit Hertha BSC ein ähnliches Schicksal wie dem FC Freiburg in der Spielzeit 2014/15 mit dem Abstieg in die 2. Bundesliga erspart bleibt.

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