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Was steckt hinter dem Hass gegen den RB Leipzig?

Die Bundesliga gehört wohl zu den beliebtesten Sportkategorien, wenn es darum geht, Sportwetten wie eine No Account Bet zu platzieren, denn Fußball ist in Deutschland eben die Sportart schlechthin mit hartgesottenen Fangemeinden, von denen viele Anhänger ihrem Verein schon jahrzehntelang treu sind. Das ist unter anderem einer der Gründe, weshalb dem Bundesliga-Aufsteiger RB Leipzig noch immer – und vor allem von Traditionsclubs – eine Menge Hass entgegenschlägt. 

Der Fußballverein besitzt eben keine über Jahrzehnte aufgebaute Historie, steht nun aber ebenso dort, wo die vielen anderen Vereine stehen, die sich mühselig vom Beginn des deutschen Fußballs bis in die höchste Spielklasse hochgearbeitet oder sich schon über lange Jahre hinweg ihren Platz dort immer wieder erkämpft haben. Aber das wollen wir noch einmal etwas genauer auseinandernehmen. Was genau stört die anderen Fans oder Vereine am RB Leipzig? Wie konnte es passieren, dass der erfolgreiche Club zu einem der meistgehassten Verein in der Bundesliga wird?

Unmut gegenüber fehlender sozialer Verankerung

Bereits 2016 hat sich Fanforscher Gunter A.Pilz gegenüber einer Zeitung zu dem Thema geäußert und gesagt, dass die Fans traditioneller Vereine den RB Leipzig als eine Art “Retortenverein” sehen würden, der plötzlich aus dem Boden gestampft wurde. Viele würden den Aspekt der “ungehemmten Kommerzialisierung” kritisieren, der hinter der Entstehung des Clubs steht. Doch müssen wir heute nicht auch den Blick auf die vermeintlichen klassischen Vereine werfen und sehen, dass der Kommerz mittlerweile überall Einzug gehalten hat? Viele Bundesligavereine sind heutzutage börsennotierte Unternehmen und handeln nach wirtschaftlichen Interessen. Die Liebe zum Fußball und die Leidenschaft für den Sport sind wohl kaum noch die treibenden Kräfte der aktuellen Clubs. 

Noch immer denken außerdem zahlreiche Fans, dass es sich bei der Abkürzung RB um “Red Bull” handelt, doch eigentlich steht diese Buchstabenkombi für den Begriff “Rasenballsport”, was zugegebenermaßen nicht unbedingt die praktischste Abkürzung ist, um Verwirrung zu vermeiden – aber vielleicht ja sogar beabsichtigt war. Die Verbindung zum Energydrink-Hersteller hat sich eben bei vielen eingebrannt und sorgt für die entsprechende Grundstimmung: Fußballspielen, um ein Getränk zu pushen. Dass diese Verknüpfung viel zu simpel ist und andere Mannschaften sich ebenso sehr eindrucksvoll mit Marken inszenieren, scheint für die hasserfüllten RB-Kritiker keine Rolle zu spielen.

Wirtschaftliche Interessen regieren die Bundesliga bereits

Vor allem in England zeigt sich das Problem mit aller Deutlichkeit. Einzelne Unternehmer besitzen die Clubs und haben nur eins im Sinn: viel Geld zu verdienen. Von Fußball-Romantik gibt es hier weit und breit nichts mehr zu sehen. Zwar sind wir in Deutschland noch nicht ganz so weit, doch welches Team handelt denn heute noch hauptsächlich sportlich? Bundesligaclubs sind nichts anderes als Wirtschaftsunternehmen mit Vorständen und Spielern, die Millionengehälter verdienen und sich gerne mit (fragwürdigen) Sponsoren und Marken zeigen. 

Mit der Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit in der Bundesliga ist es so eine Sache. Würde der RB Leipzig für sein Fußballspiel beachtet, würde dem einen oder anderen nämlich auffallen: Nicht die Getränkedosen stehen auf dem Feld, sondern es sind die talentierten Spieler, die den Verein mittlerweile konsequent weit oben in der Tabelle halten. 

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