Transfer-Check

Die 18 Teams der Bundesliga im Transfer-Check: FC Ingolstadt 04 (2/18)

Am 31. August um 12:00 schließt das Transferfenster in Deutschland seine Pforten. Wie jedes Jahr haben sich die Teams aus höchsten deutschen Spielklasse wieder zahlreich verstärkt. Dem gegenüber stehen auch zahlreiche Spieler, die ihre Vereine aus der Bundesliga verlassen haben. bundesliga-blog.de nimmt die Personalplanungen der Vereine im Transfer-Check genauer unter die Lupe.

Heute im Porträt: FC Ingolstadt 04

Der amtierende Meister der 2. Bundesliga ist das 54. Mitglied der Bundesliga und hat mit Ralph Hasentüttl einen Trainer, der aus dem Abstiegsaspiranten eine Mannschaft geformt hat, die nun versucht, in der Bundesliga zu bestehen. Anders als beim anderen Aufsteiger Darmstadt wurden beim FCI alle Leistungsträger gehalten. Zudem hat sich der Verein von Spielern ohne Perspektive getrennt. Das Ziel von Hasenhüttl und seiner sportlichen Leitung war es, den Kader in der Breite zu verstärken um gefestigt in die Bundesliga-Saison zu gehen.

Zugänge:
Der erste Neuzgang  der Schanzer ist Romain Bregerie. Der französische Innenverteidiger kommt ablösefrei von Ligakonkurrenten Darmstadt und unterschrieb bis 2018. Pikant bei dem Wechsel ist, das Bregerie mit Darmstadt den Aufstieg in Mallorca gefeiert hat. Direkt daneben waren seine zukünftigen Mitspieler aus Ingolstadt, die damals schon über seinen Wechsel Bescheid wussten. Seine ehemaligen Mitspieler in Darmstadt waren dagegen noch nicht eingeweiht. Der Innenverteidiger muss sich hinter Marvin Matip und Benjamin Hübner einreihen, die bereits in der letzen Saison einen Stammplatz in der Zentrale hatten. Neben Bregerie verpflichtete der Verein noch Elias Kachunga vom SC Paderborn, Örjan Nyland vom norwegischen Erstligisten Molde FK und Außenverteidiger Markus Suttner von Austria Wien. Kachunga soll sich mit Lukas Hinterseer um den Platz im Sturm konkurrieren, kann aber auch auf den Außenbahnen eingesetzt werden. Örjan Nyland, für den der Club eine Ablösesumme von 1 Millionen Euro auf den Tisch gelegt hat, soll Ramazan Özcan als Konkurrent dienen und sich gegen den Österreicher um einen Stammplatz streiten. Noch ist offen, wer das Rennen gewinnt.  Markus Suttner ist ein linker Verteidiger aus Österreich, der als Ersatz für den aktuell verletzen Danilo Soares gilt. Bis der Brasilianer wieder fit ist, hat Suttner seinen Stammplatz sicher. Trainer Hasenhüttl plant keine weiteren Neuzugänge und hat die Kaderplanung bereits abgeschlossen.

Abgänge

Nach dem Aufstieg in die Bundesliga hat sich Ingolstadt von einigen Spielern getrennt. Neben Ralph Gunesch und Christian Eigler, bei denen die auslaufenden Verträge nicht verlängert wurden, haben Karl-Heinz-Lappe und Andre Weis den Verein ablösefrei verlassen. Lappe geht künftig bei der U23 des FC Bayern auf Torejagd, während André Weis in dieser Saison das Tor des FSV Frankfurt hütet. Die beiden Abwehrspieler Leon Jessen und Andre Mijatovic spielen ebenfalls nicht mehr bei den Oberbayern. Mijatovic hat nach zahlreichen Jahren im Profifußball seine Schuhe an den Nagel gehängt und seine Karriere beendet. Leon Jessen war vom 1. FC Kaiserslautern ausgeliehen und konnte sich nicht für eine Weiterempfehlung empfehlen. Neben den zahlreichen Akteuren, die den Verein schon verlassen haben, könnte Stürmer Tomás Pekhart noch den Club wechseln. Der tschechische Angreifer war im Jahr 2014 vom 1. FC Nürnberg gekommen und blieb weit hinter seinen Erwartungen zurück. Er konnte in 15 Spielen, in denen er meist erst zum Schluss eingewechselt wurde, kein einziges Tor erzielen. Im Saisonendspurt war der Stürmer nicht mal mehr im Kader. Der FC Ingolstadt würde dem Tschechen sicherlich keine Steine in den Weg legen.

Fazit:

Der FC Ingolstadt konnte alle Leistungsträger um Verein halten und belebt mit ihren Verstärkungen den Konkurrenzkampf im Team. Durch die Neuzugänge im Team ist nun jede Position doppelt und dreifach besetzt, auch wenn mal ein Spieler ausfällt. So kann die Schanzer beruhigt in die Saison gehen und alles geben für die Mission Klassenerhalt.

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