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Horst Heldt droht Kevin-Prince Boateng

Kevin-Prince Boateng sorgt mit seiner frisch veröffentlichten Biografie “Ich, Prince Boateng“ für ordentlich Aufsehen in Deutschland. Der Ex-Schalker nimmt unter anderem Ex-Nationalspieler Michael Ballack ins Visier. Nun hat sich Schalke-Manager Horst Heldt zu der Buchveröffentlichung geäußert und Boateng mit rechtlichen Konsequenzen gedroht.

Auch wenn Kevin-Prince Boateng die Fußball Bundesliga in der vergangenen Winter-Transferperiode in Richtung Serie A (AC Mailand) verlassen hat, sorgt der 28-jährige nach wie für ordentlich Aufsehen in Deutschland. Wie üblich steht dabei nicht das sportliche Geschehen im Fokus, sondern das Verhalten des extrovertierten Mittelfeldspielers.
Boateng wird morgen seine Biografie “Ich, Prince Boateng“ veröffentlichen und wie es sich bei einer Buchveröffentlichung gehört wird im Vorfeld ordentlich die Werbetrommel gerührt, so auch bei Boateng.

Die BILD-Zeitung hat bereits Auszüge aus dem Buch veröffentlicht, die sich gezielt gegen Ex-Nationalspieler Michael Ballack richten, ausgerechnet jener Ballack den Boateng mit einem rüden Foul um die WM-Teilnahme 2010 brachte. Laut Boateng gab es viele deutsche Nationalspieler, die sich über das WM-Aus des damaligen Kapitäns gefreut hätten: „Die Ironie dieser Geschichte: Ich habe Nachrichten von deutschen Nationalspielern bekommen mit dem Tenor: ‚Gut, dass er nicht dabei ist‘. Es soll im deutschen Lager einige gegeben haben, die sich klammheimlich darüber freuten, dass Ballack nicht dabei war. Sein Standing in der Mannschaft war weiß Gott nicht gut. Keinen freute es, dass er sich verletzt hat, mich am wenigsten, aber viele fanden ‚ohne Ballack‘ sogar die bessere Option“.

Heldt droht Boateng mit rechtlichen Konsequenzen

Die Aussagen über Ballack sind auch Schalker-Manager Horst Heldt zu Ohren gekommen und dieser hat sich direkt zu der Biografie seines Ex-Schützlings geäußert, der zuletzt neun Monate lange suspendiert auf der Tribüne saß bei den Schalkern: „Sollte es im Buch Passagen geben, wo er sich über aktuell oder ehemals handelnde Personen aus dem Verein negativ äußert, dann wird er nicht so viele Bücher verkaufen können, wie die Strafe kostet“.

Heldt rechnet wohl damit, dass Boateng sich auch über den FC Schalke 04 und seine Zeit dort äußern wird.

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